Verdens Coach: Danach fing schlechte Stimmung an / Revanche gegen Langwedel-Völkersen

Dreyers unschöne Erinnerungen an das Hinspiel

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Szene aus dem Hinspiel: Niklas Penczek zog in diesem Kopfballduell gegen Verdens Tugay Dogru und Ahmed Leilo (22) den Kürzeren – das Match aber gewann Langwedel-Völkersen 2:1.

Verden - Verspielt der FC Verden 04 in den anstehenden zwei Derbys schon zur Winterpause alle Chancen auf eine sofortige Rückkehr in die Landesliga? Absolut möglich. Denn nach den neuerlichen Punktverlusten gegen Kellerkind VfL Visselhövede (2:2) stehen nun die richtungsweisenden Begegnungen gegen den starken Aufsteiger FSV Langwedel-Völkersen (Sonntag, 14 Uhr) und drei Tage später gegen den MTV Riede (Stadion, 19.30 Uhr) an.

Trainer Jens Dreyer weiß natürlich nur zu genau, was die Stunde in den zwei Heimspielen geschlagen hat: „Noch eine Blöße dürfen wir uns einfach nicht geben, ansonsten laufen wir nicht mehr dort ein, wo wir eigentlich hin wollten.“ Dabei macht er aber deutlich, „dass nur andere die Trauben für uns hoch gehängt haben. Denn ein absolutes Muss in Sachen Aufstieg haben wir uns nie auf die Fahnen geschrieben!“

An das Hinspiel gegen den FSV mag der Übungsleiter eher ungern denken, denn wie so oft ließen die Reiterstädter auch in dieser Partie (2:1 für den FSV) sträflich die Punkte liegen. Dreyer: „Nach diesem Spiel fing die etwas schlechte Stimmung im Umfeld an.“

Während beim FC Verden 04 neben den Langzeitverletzten nun auch Jannes Bade (Rotsperre) fehlt, muss Langwedels Sascha Lindhorst auf Patrick Mannig, Torben Braun (beide verletzt) und Claudio Pisu (Dienst) verzichten. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz des erkrankten Niklas Penczek – in diesem Fall hofft der Coach auf die Teilnahme am heutigen Training.

Trotz der 3:4-Niederlage am vergangenen Sonntag in Riede zeigte sich Lindhorst von der kämpferischen Einstellung nach dem 0:3-Pausenstand begeistert: „So müssen wir von Beginn an in Verden agieren. Wenn wir als Team nicht kompakt auftreten, dürften wir keine Chance haben.“ Schließlich

Lindhorst hofft auf

Penczeks Einsatz

sieht der sportliche Chef des FSV den Landesliga-Absteiger als spielerisch weit im Vorteil – „und späte Tore wie in der Hinrunde können wir ja nicht erneut erwarten.“ Die Hoffnung auf etwas Zählbares will Lindhorst aber nicht schon im Vorfeld aufgeben: „Es wäre schön, wenn wir tatsächlich einen Punkt mitnehmen könnten.“ · vde/vst

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