Dreifache Zeitstrafe sorgt für Verdruss bei Leprich / Michael: Ergebnis gerecht

TSV Embsen legt Einspruch gegen 27:29-Niederlage ein

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Feierte mit Oyten einen deutlichen Erfolg über Intschede: Björn Steinsträter.

Oyten - Durch ein deutliches 38:21 im Derby über den TSV Intschede mischt der TV Oyten weiter munter n der Spitzengruppe der Handball-Kreisoberliga mit. Auch der TSV Daverden II zählt nach dem Remis gegen Tabellenführer TV Sottrum weiter zum erlauchten Kreis der Aufstiegsaspiranten. Dagegen scheiterte der TSV Embsen beim 25:27 gegen die SG Findorff einmal mehr an seiner mangelhaften Chancenverwertung.

TV Oyten - TSV Intschede 38:21 (15:13). Mit einem beachtlichen 18:2-Lauf in den letzten 18 Minuten schaffte der TVO noch einen Kantersieg. „Da haben wir richtig Gas gegeben und hinten die Schotten dicht gemacht. Allerdings war Intschede auch merklich die Kraft ausgegangen“, stellte Oytens Trainer Arwin Schlenker fest. Dabei hatten die von Henning Penzek trainierten Gäste nach dem 19:20 (42.) durch Dennis Lakemann sogar kurzfristig von einem Coup geträumt. Doch im Anschluss ging Intschede die Puste aus und das Penzek-Team erlebte noch sein totales Fiasko. Noch im ersten Abschnitt hatte sich Intschede, die weiterhin Neunter sind, nach dem 10:14 (25.) bis zum Wechsel auf 13:15 herangekämpft. „Wir wussten, dass wir im zweiten Durchgang in der Deckung noch eine Schippe drauf legen mussten“, verdeutlichte Oytens Coach Arwin Schlenker. Und das klappte dann ab Minute 42 auch.

TSV Daverden II - TV Sottrum 26:26 (13:11). Nach einem hart umkämpften, aber dennoch fairen Spitzenduell sprachen Daverdens Trainer Ronny Michael und Norbert Kühnlein von einer gerechten Punkteteilung. „Durch unsere gute Abwehrarbeit behaupteten wir die Führung bis Mitte der zweiten Hälfte“, befand Michael. Doch gegen den groß gewachsenen Gäste-Rückraum sollte das 21:17 (46.) nicht ausreichen. Vor allem Sottrums Shooter Eric Kruse setzte sich immer wieder glänzend in Szene und auch die Gegenstöße der Gäste waren nicht mehr zu verteidigen. Nach einem 9:3-Lauf führte der Tabellenführer plötzlich mit 26:24 (57.). Michael kritisierte: „Da hat sich unser Angriff gegen die defensive 6:0-Deckung immer wieder fest gelaufen.“ Durch eine Umstellung in der Deckung sicherten sich die Gastgeber aber noch den verdienten Punkt.

TSV Embsen - SG Findorff Bremen 27:29 (12:12). Die Niederlage ist noch nicht endgültig besiegelt. Denn laut Meinung der Gastgeber setzte es gegen Michael Bammann eine irreguläre dreifache Zeitstrafe, durch die Embsen entscheidend 21:24 (46.) ins Hintertreffen geriet. „Dagegen haben wir natürlich Einspruch eingelegt. Doch viel wichtiger ist die nächste Partie gegen Bremen-Ost“, gab Trainer Reinhard Leprich zu verstehen. Entscheidend für die Niederlage war erneut die mangelhafte Wurfausbeute. Leprich: „Das müssen wir dringend verbessern. Das ist eine reine Konzentrationssache.“ Dabei hatten die Gastgeber gut ins Spiel gefunden und nach dem 12:12 zur Pause bis zum 18:17 geführt, ehe das Unheil nach der Zeitstrafe für Bammann seinen Lauf nahm.

bjl

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