Drei Pleiten / „Gegner auf höherem Niveau“

Oyten verpasst erneute Bundesliga-Teilnahme

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M. Müller

Oyten - Bundesliga ade: Die weibliche Handball-A-Jugend des TV Oyten scheiterte in der Qualifikationsgruppe vier – als Letzter verpasste der Drittliga-Nachwuchs gestern die Beletage für 2014/15. Gegen den TSV Bonn (20:30), Gastgeber TSV Aldekerk (13:30) und die JSG Boudenheim (27:34) setzte es für die Sieben der Trainer Michele Müller und Ingmar Steins am Niederrhein ausnahmslos Niederlagen. Einen Platz in der Vorrunde zur Oberliga der Verbände Niedersachen und Bremen hat der Talentschuppen der Vampires als amtierender Meister aber sicher. „Das Team hat alles gegeben, aber nicht zur Bestform gefunden“, bilanzierte Michele Müller.

Nach den klaren Pleiten gegen Bonn und Aldekerk bestritt Oyten gegen Boudenheim quasi ein Endspiel um Platz drei. Der Sieger erhält am 21./22. Juni wie alle Drittplatzierten eine zweite Chance. Nach dem 15:15 zur Pause hatte das Team aus Rheinland-Pfalz den längeren Atem. Müller: „Fünf Zeitstrafen in der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte haben uns das Genick gebrochen.“ Oyten war in Unterzahl mit drei Treffern in Rückstand geraten und versuchte es in der Schlussphase mit offener Deckung. Mit 27:34 fiel das Resultat zu deutlich aus. Zu Beginn war das Match aus Sicht des Teams aus dem Kreis Verden noch nach Plan verlaufen. Über 4:2 hatten die „Vampires“ sich beim 13:10 erstmals eine Drei-Tore-Führung herausgeworfen – alleine Anna-Lena Meyer hatte fünfmal genetzt.

Zum Auftakt gegen Bonn war Oyten am Sonnabend eine schwache Deckungsleistung zum Verhängnis geworden. Die Rheinländerinnen kamen häufig über Kreisläufersperren zu Toren, beim 8:14 war die Partie zur Halbzeit nahezu gelaufen. „Wir haben da nicht richtig gut ausgesehen“, gab Müller zu. Das Duell mit Favorit Aldekerk verlief ähnlich. Oyten lag zur Pause schon 5:16 hinten und konnte das Ergebnis danach nur geringfügig besser gestalten. In allen drei Spielen hatte der Vampires-Nachwuchs zudem einige Pfostentreffer. „Aber auch unsere Abwehr schwächelte“, erklärte Müller, die fair eingestand: „Die Gegner hatten ein höheres Niveau als einige in der vergangenen Bundesligarunde“.vde

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