Zweitliga-Volleyballer erst nach Brandenburg, dann nach Berlin

Doppelbelastung für den TV Baden

Könnte mit seinem Team am Wochenende einiges für das Punktekonto tun: Coach Werner Kernebeck.
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Könnte mit seinem Team am Wochenende einiges für das Punktekonto tun: Coach Werner Kernebeck.

Baden – Doppelbelastung am Wochenende für die Zweitliga-Volleyballer des TV Baden. So gastieren die Weserstädter am Sonnabend (18 Uhr) erst im brandenburgischen Lindow, tags darauf sollen dann dem Punktekonto drei weitere Zähler beim momentanen Tabellenletzten VCO Berlin folgen (14 Uhr).

Natürlich sind beide Spiele für die Badener durchaus machbar, könnte die Heimreise am Sonntag aus der Hauptstadt mit sechs Punkten im Gepäck starten. Doch Coach Werner Kernebeck ist weit davon entfernt, die Partien als Selbstgänger zu betiteln. „Beide Mannschaften sind enorm schwer einzuschätzen. Der SV Lindow-Gransee ist derzeit noch weit von der Form der vergangenen Jahre entfernt. Dort gab es einige personelle Veränderungen. Das Team ist noch in der Findungsphase. Wenn wir die Leistung abrufen, die wir beim 3:2 gegen Schüttorf gezeigt haben, sind wir mindestens auf Augenhöhe. Dann wären sie sicherlich zu fassen. Aber wir müssen schon alles abrufen“, erwartet der Übungsleiter von seinen Spielern höchste Konzentration.

Arshia Feizollahi für Connor Landon

Dasselbe gilt auf für die Partie einen Tag später beim „Ausbildungsklub“ VCO Berlin. „Eine Mannschaft, die ausschließlich aus jungen, hochtalentierten Volleyballern besteht, in deren Reihen einige Spieler stehen, die schon über internationale Erfahrung verfügen. Die Jungs werden von Spiel zu Spiel stärker, nur fehlt es momentan noch an Stabilität und Konstanz. So haben sie noch null Punkte auf dem Konto. Wir setzen alles daran, dass das auch so bleibt“, zollt Kernebeck auch diesem Gegner sehr viel Respekt.

Neben Jannik Haats (Bänderriss im Sprunggelenk) und Ole Seuberlich (Schulter) wird auch Connor Landon (Haarriss im Schienbein) nicht zur Verfügung stehen. Dafür wird der junge Arshia Feizollahi aus der Reserve hochgezogen. Der christliche Iraner kam vor einigen Jahren aus dem Krisengebiet nach Deutschland und gilt quasi als Volleyball-Rohdiamant. Kernebeck: „Auch er soll so langsam an die 2. Liga herangeführt werden. Jetzt ist sicher ein guter Zeitpunkt, um erstmals bei uns hineinzuschnuppern.“  vst

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