Moritz-Elf enttäuscht gegen Heeslingen II

0:4 – Dörverden total von der Rolle

Dörverden - Von Jürgen HonebeinDer TSV Dörverden erwischte in der Fußball-Bezirksliga gegen den bislang sieglosen Vorletzten Heeslinger SC II einen rabenschwarzen Tag und unterlag völlig verdient 0:4 (0:2).

Eine Woche nach dem 2:8 in Worpswede bot die Elf von Trainer Stefan Moritz erneut eine ziemlich desolate Leistung. Angefangen bei Torhüter Simon Bogutzky, der beim zweiten Gästetor patzte, bis hin zur einzigen Sturmspitze Matthias Precht, der viel zu sehr auf sich allein gestellt war und sich immer wieder in der Gästeabwehr festlief, erreichte kein Akteur auch nur Normalform.

Sicher fehlten mit Paquelin, Mirko Cordes, Schünemann und Michael Cordes wichtige Stammkräfte, doch das allein entschuldigt nicht die schwache Vorstellung. Heeslingens Torhüter

„Wir haben erneut keinen

Zugriff gefunden“

Yannick Viol wurde nur selten ernsthaft geprüft. Beim Stande von 0:3 fischte er einen Freistoß des eingewechselten Finn Austermann spektakulär aus dem Eck (80.) und in der ersten Halbzeit konnte ihn in der Anfangsphase der Ex-Hülser Klaas Krause ebenfalls nicht überwinden.

„Ich bin völlig enttäuscht. Wir haben erneut keinen Zugriff auf den Gegner gefunden. Heeslingen hat das clever gemacht und verdient gewonnen“, urteilte Coach Stefan Moritz. In der zwölften Minute fiel bereits das 1:0 für die Gäste, als Dörverdens Pascal Deke von seinem Gegenspieler Christopher Klee einfach überlaufen wurde und dieser mit einem Schuss ins lange Eck Simon Bogutzky mühelos überwand. War der Keeper hier noch machtlos gewesen, ging das 0:2 (30.) aber auf seine Kappe. Er verfehlte einen langen Ball aus 40 Metern und der Jonas Pröhl hatte keine Mühe, die Kugel ins leere Tor zu köpfen. Die Heeslinger Abwehr stand 90 Minuten sehr sicher, so dass alle Dörverdener Angriffe meist schon vor dem Strafraum endeten. In vielen Aktionen fehlte die Passgenauigkeit.

In der zweiten Halbzeit kamen die Grün-Weißen zunächst etwas besser ins Spiel, doch ein Schuss des fleißigen, aber glücklosen Mirko Pröttel ging weit über das Tor. 15 Minuten vor dem Abpfiff machten die Gäste alles klar, als Kai Liszio wunderbar freigespielt wurde und den Ball nur noch ins leere Tor zu schieben brauchte. Und es kam noch schlimmer für die Gastgeber, denn zehn Minuten vor dem Abpfiff war es erneut Kai Liszio, der den Ball aus 16 Metern flach ins Eck zum 4:0-Sieg für die Auswärts-Elf drosch. Damit kassierte der Dörverden in den jüngsten beiden Spielen zwölf Gegentore.

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