TSV Dörverden nährt mit 2:0 über Wallhöfen Hoffnung / „Fokussiert“ / Göhner hat‘s geahnt

Schünemann und Meyer machen‘s mit Köpfchen

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Auf dem Vormarsch: Finn Austermann, der in dieser Szene zwei Wallhöfer aussteigen ließ, feierte mit dem TSV Dörverden ein 2:0 – das nährt die Hoffnung auf den Klassenerhalt.

Kreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. DörverdenKreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. Sebastian Göhner drehte sich zur Seite und orakelte: „Ecke und Kopfball-Tor.“ Wenige Sekunden später brandete der Jubel auf – Andreas Meyers Flanke nickte Christian Schünemann zum 1:0 ein (17.). Es war der Auftakt zu einer souveränen Vorstellung des Fußball-Bezirksligisten TSV Dörverden, die am Sonntag mit einem 2:0 (1:0) über den TSV Wallhöfen endete. Der Co-Trainer hatte es also geahnt – und auch Chefcoach Nils Pohlner sah sich nach dem Match bestätigt: „Nicht viele hatten mit einem Dreier gerechnet, ich war jedoch immer überzeugt gewesen, dass wir diese Bonuspunkte holen können.“ Bonuspunkte, die gleichzeitig der Hoffnung auf den zur Winterpause fast utopisch erscheinenden Klassenerhalt neue Nahrung geben. Pohlners erster Weg nach Abpfiff führte denn auch sofort ins Vereinsheim, aus dem er mit einer Kiste Bier wieder herauskam – seine Schützlinge ließen es sich in der Sonne schmecken.

„Klar hat uns die frühe Führung in die Karten gespielt. Ebenso wie die Tatsache, dass Wallhöfens beste Baitler und Boger erst zur zweiten Hälfte gekommen sind. Aber ich muss meiner Deckung ein großes Kompliment aussprechen, sie hat sicher gestanden“, resümierte der 34-Jährige. Die Dreierkette mit Christian Schünemann, Philipp Möckel und Mauro Rosebrock hatte die Wallhöfer Offensive im Griff. Gäste-Coach Oliver Schilling: „Wir waren völlig ungefährlich. Mit dieser Leistung brauchen wir uns über die Relegation keine Gedanken zu machen.“

Da nutzte auch aufblitzendes spielerischen Können nichts, weil Dörverden einfach bissiger zu Werke ging. „Fokussiert und emotional auf der Höhe um jeden Ball gekämpft“, wie es Pohlner formulierte. Ein überzeugendes Startelf-Comeback lieferte Jecky Paloshi, der im linken Mittelfeld für Wirbel sorgte. Nach drei vergebenen Chancen in der ersten Hälfte durch Dennis Neumann sorgte Andreas Meyer mit dem 2:0 (50.) für Sicherheit. Wie zuvor Schünemann machte es der Ex-Hasseler per Kopf. Zwar gab es hüben wie drüben noch einige Möglichkeiten, am verdienten Sieg der Grün-Weißen änderte sich aber nichts mehr.

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