Döhlbergerin erstmals beim Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter

Marie Baumgart: Premiere in der Höveler-Trophy

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Marie Baumgart (RV Aller-Weser), hier auf Leopold, ist eine von drei Teilnehmerinnen aus Niedersachsen bei der Höveler-Trophy.

Verden - Das Bundesnachwuchschampionat der Pony-Springreiter wurde 1989 ins Leben gerufen, um den Springreiternachwuchs in Deutschland gezielt zu sichten und zu fördern. Zunächst war das Hallenreitturnier in der Bremer Stadthalle der Veranstaltungsort, aber seit dem Jahr 2002 findet das Finale in der Verdener Niedersachsenhalle im Rahmen der VER-Dinale statt. Die Prüfung steht seit vielen Jahren unter dem Patronat der Höveler Spezialfutterwerke GmbH & Co. KG aus Dormagen, einem der bedeutendsten Pferdefutter-Hersteller Europas.

Teilnahmeberechtigt sind Reiterinnen und Reiter, die 16 Jahre oder jünger sein müssen. Der Weg nach Verden führt über fünf Sichtungsturniere im gesamten Land und einem abschließenden Auswahllehrgang, der Anfang Dezember in Warendorf unter der Leitung von Bundestrainer Peter Teeuwen (Hanstedt) stattgefunden hat. Für das Finale der Höveler- Trophy nominierte Peter Teeuwen im Anschluss an dem Lehrgang 26 Reiterinnen und Reiter aus zwölf verschiedenen Landesverbänden. Am stärksten vertreten ist dabei Westfalen mit fünf Reiterinnen und Reitern. Die Vorjahrssiegerin Leonie Böckmann (Lastrup) ist aus Altersgründen in diesem Jahr ebenso wenig wieder dabei wie der Zweitplatzierte Julius Reinacher (Osterwick).

So rückt in die Favoritenrolle Max Haunhorst vom Reit- und Fahrverein Hagen St. Martinus, der im vergangenen Jahr Dritter geworden war. Er wird erst kurzfristig entscheiden, ob er Western Blaze oder aber Wild at Heart T sattelt.

Aus dem Pferdesportverband Hannover sind drei Reiterinnen dabei. Mylen Kruse (Zeven) und Henrike Schucher (Sittensen) belegten im vergangenen Jahr im Finale punktgleich Rang sieben und wollen in diesem Jahr noch weiter vorne landen. Lokalmatadorin Marie Baumgart (Döhlbergen) ist auf dem neunjährigen Wallach Leopold das erste Mal dabei. Die 13-Jährige zeigte in den vergangenen Wochen Topleistungen und hat sich dadurch die Nominierung in diesem elitären Kreis verdient.

Nach einer Pony-Stilspringprüfung der Kl. L mit Standardanforderungen am Sonnabend, die aber nicht in die Wertung einfließt, sondern nur die Startreihenfolge für das Finale festlegt, gibt es dann am Sonntag das Finale in Form einer Springprüfung Kl. M* mit Standardanforderungen, zwei Umläufen und Ponywechsel. In den zweiten Umlauf kommen nur die vier besten Reiterinnen und Reiter des ersten Umlaufs. Der- oder diejenige Aktive mit der höchsten Wertnotensumme reitet das Pony des Reiters mit der niedrigsten Wertnotensumme. Der Reiter mit der zweithöchsten Wertnotensumme reitet das Pony des Reiters mit der dritthöchsten Wertnotensumme. Der Reiter mit der dritthöchsten Wertnotensumme sitzt dann auf dem Pony mit der zweithöchsten Wertnotensumme und schließlich der Reiter mit der niedrigsten Wertnotensumme auf dem Pony des Reiters mit der höchsten Wertnotensumme.

Sieger der Höveler-Trophy ist schließlich der Reiter, der am Ende insgesamt die höchste Wertnotensumme vorweist. Das Teilnehmerfeld ist auch in diesem Jahr Garant dafür, dass den Zuschauern im Finale der Höveler Trophy spannender Springsport in der Niedersachsenhalle geboten wird.

jho

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