Zweitliga-Volleyballer des TV Baden 2:3 in Bocholt

Kernebeck findet keine Kritikpunkte

Wieder MVP: „Alex“ Decker.
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Wieder MVP: „Alex“ Decker.

Baden – Das Minimalziel erreicht, am Ende aber schrammten Badens Zweitliga-Volleyballer in ihrer Auswärtsaufgabe beim TuB Bocholt nur hauchzart an einem Zwei-Punkte-Sieg vorbei, mussten sich nach einer sehr ordentlichen Vorstellung im Tiebreak mit 13:15 und somit mit 2:3 Sätzen geschlagen geben. Der eine Punkt aber untermauerte einmal mehr die ansteigende Formkurve des TV Baden kurz vor Saisonende.

So wusste Trainer Werner Kernebeck letztlich auch gar nicht so recht, wo er ein Haar in der Suppe suchen sollte, konstatierte: „Die gesamte Partie verlief im Grunde über alle Sätze Spitz auf Knopf, auch wenn das die Satzergebnisse im ersten Moment nicht ganz so widerspiegeln. Natürlich schmerzt es, wenn man den Tiebreak und damit dann ja auch das Match verliert. Aber ich bin mit der Leistung der Jungs in der Gesamtsicht zufrieden. Wir haben eine gute Entwicklung in den vergangenen Monaten genommen, haben uns stetig steigern können. Schon deshalb fällt es mir auch echt schwer, nach diesem Spiel zu nörgeln!“

Alexander Decker einmal mehr zu Badens wertvollstem Spieler gewählt

Dass sich sein Team dabei immer wieder aus einem kleinen Wellental befreien konnte und nach einer kurzen Schwächephase schnell wieder auf ein Wellenhoch begeben konnte, stellte Kernebeck sehr zufrieden. Dabei hob er vor allem die Block-Feld-Verteidigung hervor, von der die Hausherren vor allem im ersten Satz beeindruckt schienen, den die Gäste mit 25:21 für sich verbuchen konnten. Im zweiten Durchgang mussten die Badener dann bei einem 16:15-Vorsprung kurz abreißen lassen. Bocholt nutzte das konsequent aus, glich mit einem 25:21 zum 1:1 aus.

Ähnlich verlief der dritte Durchgang. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, doch nach einem 8:5-Vorsprung kam beim TVB wieder kurz Sand ins Getriebe. Erneut präsentierte sich der Gastgeber hellwach, zog über ein 15:13 und 21:15 auf 25:18 davon.

Wie gefestigt die Badener aber derzeit stehen, bewiesen sie dann in Satz vier, in dem sie schon 3:8 zurücklagen, dann aber das Spiel an sich rissen und angeführt von einem starken „Alex“ Decker über ein 8:7 und 15:13 schließlich mit 25:20 den Entscheidungssatz erzwangen. In dem unterlief dem TVB dann bei 13:13 erst ein Fehler in der Annahme, „den nächsten Angriff hat Bocholt wirklich sehr gut verteidigt und so dann das Match für sich entschieden“, so Kernebeck, der Decker immer wieder eine Pause gönnen musste, „weil er leichte Knieprobleme hatte. Doch dieser Typ hat wieder einmal gnadenlos abgeliefert!“ Kein Wunder, dass er einmal mehr Badens MVP wurde. vst.

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