Mühlentorer Bogner verliert mit 8:9 /

DM-Silber: Matthias Potrafke erst im Stechen besiegt

Deutscher Vizemeister: Matthias Potrafke wurde von den Vereinskollegen Jutta Panje (25.) und Ralf Lundelius (23.) in die Mitte genommen.

Schaphusen - Nur knapp am Titel vorbei: Matthias Potrafke holte bei der Deutschen Meisterschaft WA im Freien in München die Silbermedaille für die Bogner des SV Mühlentor. Mit 57 anderen Schützen in der Jugendklasse Recurve schoss er sich bei heißen 37 Grad in der Qualifikationsrunde mit 643 Ringen auf den vierten Platz und somit ins Achtelfinale – in seinem ersten Jahr in dieser Altersklasse.

Potrafke setzte sich gegen Lukas Huth vom SV Freiburg St. Georg klar mit 6:0 Punkten. Auch das Viertelfinale dominerte Matthias gegen Konrad Bruderreck von den Blankenfelder Bogenschützen mit 6:0 Punkten. Im Halbfinale traf er dann auf seinen ehemaligen Kaderkollegen Nils Schwertmann vom SG GutsMuts Jena. Nach einem sehr spannenden Match, konnte Matthias aber auch hier mit 6:4 Punkten alles für sich entscheiden.

Im Goldfinale traf der Mühlentorer dann auf Moritz Wieser, einen DSB C-Kaderschützen vom FSG Tacherting. Nach fünf aufregenden Sätzen stand es am Schluss 5:5. Der darauf folgende Stechpfeil ging mit 9:8 Ringen zugunsten von Wieser aus. Matthias Potrafke durfte sich nach diesem Marathon, über sechs Stunden Wettkampfzeit bei sengender Hitze, dann letztlich über eine Silbermedaille freuen.

Vom SV Mühlentor gingen noch Jutta Panje und Ralf Lundelius an den Start, um ihre Pfeile im Gold zu platzieren. Nach einem etwas schweren Auftakt schaffte es Ralf Lundelius in der Herren Altersklasse/Recurve mit sehr guten 610 Ringen auf den 23. Rang. Über seine bisher beste Platzierung in der DM-Karriere war die Freude groß.

Jutta Panje startete in der Damen Altersklasse mit weiteren 36 Bognerinnen. Für die Mühlentorerin war es die erste Deutsche Meisterschaft in ihrer bisher kurzen Bogenschützenlaufbahn. Im Juli hatte sie sich erstmals für die Landesmeisterschaft WA im Freien qualifiziert und dort mit einer guten Leistung den Sprung zur DM nach München geschafft. Nachdem sich die Nervosität etwas gelegt hatte, erreichte Jutta Panje mit 544 Ringen den 25. Platz.

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