Verdens Marco Wahlers glaubt nicht an ein zweites 2013 / Derby als Schlüsselspiel

„Déjà-vu? Es ist doch ein ganz anderes Team“

Setzt im Kampf gegen den Abstieg auf das Potenzial in seinem Team: Verdens Marco Wahlers.

Verden - Die Situation vor drei Jahren war ähnlich: Beim FC Verden 04 stand bereits im Februar fest, dass Coach Harald Rehorst am Saisonende aufhören würde – trotz 30 geholter Punkte vor der Winterpause stieg das Team noch aus der Landesliga ab. Auch in dieser Serie verkündete der Vorstand früh, dass Trainer Ziad Leilo im Sommer ausscheiden wird, es kam dann sogar zum sofortigen Bruch vor dem 0:2 beim TuS Celle. Bis dahin hatten die Allerstädter 29 Zähler auf dem Konto, jetzt sind es nach der 0:1-Niederlage in Rotenburg 30 – die Blau-Weißen stehen vor einem Déjà-vu.

Was die Lage besonders prekär macht: Verden hat als einziges Team schon 24 Spiele absolviert. Eintracht Cuxhaven, mit 27 Punkten auf dem ersten Abstiegsplatz, erst ganze 18 – dazwischen liegen Ottersberg (20 Partien) und Treubund Lüneburg (23). FC-Interimstrainer Marco Wahlers: „Uns ist bewusst, dass mancher über Ostern punkten wird. Und es gibt am Ende sicher wieder Duelle gegen Teams, für die es um nichts mehr geht.“

Nun war es nicht so, dass der Vorstand zur Halbserie die Augen verschlossen hätte. „Henning Breves, unser 2. Vorsitzender, hat das klar angesprochen“, berichtet Wahlers. Aber der Routinier geht dennoch auch zuversichtlich ins Restprogramm – aus mehreren Gründen. An ein Déjà-vu mag er nicht so recht glauben: „Es ist doch jetzt ein ganz anderes Team. Aus dem damaligen Kader sind nur noch Philipp Breves, Alex Arnhold, Paddy Zimmermann sowie Andre Zerbst dabei. Und von der Situation von vor drei Jahren spricht in der Mannschaft keiner.“

Panik bricht bei Wahlers auch deshalb nicht aus, weil er ums Potenzial der Seinen weiß: „Es ist ja nicht so, dass wir schlecht spielen. Wir treffen einfach die Bude vorne nicht und kassieren vermeidbare Gegentore. Positiv war in Rotenburg erneut, dass ein Ruck durch die Truppe gegangen ist. Wir haben gesehen, dass mehr drin lag.“ Wobei den 28-Jährigen das alles nicht zufrieden stellt: „Letztlich zählen die Punkte. Und die haben wir nicht.“

Sein Rezept für die nächsten Wochen: Nicht auf eventuelle Konstellationen schauen, sondern nur auf die eigenen Spiele. Und da steht nach Ostern das Derby gegen Etelsen an. „Da geht es schon um einiges. Wir freuen uns auf das Match und wollen unbedingt punkten“, sieht Wahlers ein Schlüsselspiel. In dem kann er wieder auf Jonathan Schmude setzen, der nach Armbruch in Rotenburg eine Halbzeit absolvierte. Im Anschluss trifft Verden dann noch auf Dannenberg, Zeven und Cuxhaven, gegen die Siege möglich sind. Also ist die Hoffnung groß, dass es kein Déjà-vu geben wird.

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