Bezirksliga: MTV Riede in letzter Minute zum 2:1-Sieg über RW Achim geschossen

Dittmann macht Deckel drauf

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Den Ball im Blick und gut abgeschirmt: Riedes Kapitän Andreas Böttcher ließ in dieser Szene Achims Fikret Karaca nur die Zuschauerrolle. Trotz einer eher schwachen Leistung landeten die Segelhorst-Kicker im Nachholspiel einen 2:1-Sieg.

Riede - Schlecht gespielt und dennoch drei Punkte auf dem Konto: Im Derby der Fußball-Bezirksliga feierte der MTV Riede ein glückliches 2:1 (0:1) über den 1. FC Rot-Weiß Achim. „Man muss auch mal dreckige Spiele gewinnen“, atmete Trainer Torsten Krieg-Hasch durch.

Achims Stürmer Faruk Senci haderte ein wenig: „Wir waren vor der Pause richtig gut, hätten höher führen können. Nach dem Wechsel ist alles schief gelaufen. Auch die Schiri-Entscheidungen haben dazu beigetragen.“ In der Endphase sah zunächst Berkat Karaca Gelb-Rot, weil er einen Freistoß zu früh ausgeführt hatte (82.), dann musste Nüsret Yüksel nach Foul mit Ampelkarte vom Platz (90.). Gelb hatte er wegen Zeitspiels beim einem Einwurf bekommen. Senci: „Letztlich müssen wir uns aber doch an die eigene Nase fassen.“

In der ersten Halbzeit dominierten die Achimer – einzig Carsten Pape hielt den MTV mit mehreren Klasse-Paraden im Spiel. Der Keeper aus der Zweiten war kurzfristig für Marcel Bremer (Magen-Darm-Grippe) eingesprungen. Lediglich einen Schuss von Fikret Karaca konnte er nicht festhalten, Behcet Kaldirici staubte zum 0:1 ab (39.). Der Torschütze und Angriffspartner Faruk Senci ließen weitere Chancen liegen. Aleksandar Nesic dirigierte von der Sechs aus glänzend. „Wir haben es auch schlecht gemacht, das Spiel nicht genug in die Breite gezogen, zu ängstlich agiert und Fehlpässe en masse produziert“, schmeckte Riedes Coach Torsten Krieg-Hasch der erste Abschnitt überhaupt nicht.

Sein Donnerwetter in der Kabine wurde nur teilweise erhört, zumindest legten die Segelhorst-Kicker jetzt mehr Leidenschaft an den Tag und waren körperlich präsenter. Zum 1:1 musste aber ein Strafstoß her: Abit Kaldirici sprang die Kugel im Gewühl an die Hand, Hagen Röpke verwandelte vom Punkt (60.). Als bei den Rot-Weißen die Kondition nachließ, drückte Riede auf den Siegtreffer. Zunächst wurde aber zweimal zu viert gegen Keeper Welke vergeben – von Geburtstagskind Tyark-Hendryk Füst und Marvin Just. Nach Meyer-Freistoß und Just-Flanke markierte Yannik Dittmann per Scherenschlag dann doch noch das 2:1 (90.). Ausgerechnet an seinem Ehrentag, auch Dittmann feierte seinen 22. – wie Kollege Füst. 

vde

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