Oberliga-Primus Wolfsburg zeigt TB Uphusen beim 6:1 die Grenzen auf

Dikollari-Tor Strohfeuer

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Nach der Gelb-Roten Karte gegen Bülent Kaksi (hier beim Kopfball) brach der TB Uphusen gegen Klassenprimus Wolfsburg ein.

Uphusen - Schallende Ohrfeige am Ostermontag für die stark abstiegsbedrohten Oberliga-Fußballer des TB Uphusen: So setzte es jetzt nach der noch sehr guten Vorstellung zwei Tage zuvor gegen Göttingen (3:2) eine herbe 1:6 (1:2)-Pleite gegen den Tabellenführer Lupo Martini Wolfsburg. Das rettende Ufer gerät damit so langsam außer Sichtweite, zumal die Konkurrenz im Kampf um den Klassenverbleib kräftig punktete.

Auch ein ordentlich spielender Stefan Denker (2.v.r.) konnte am Ostermontag nicht verhindern, dass der TB Uphusen gegen Oberliga-Primus Lupo Martini Wolfsburg beim 1:6 eine herbe Heimklatsche hinnehmen musste. - Fotos (2): von Staden

Natürlich gab sich Uphusens Coach Dennis Offermann nach dieser Packung geknickt. Zumindest für einen kurzen Zeitraum: „Ja, dieses Ergebnis tut weh. So hätten wir uns nicht abfertigen lassen dürfen!“ Doch dann ging sein Blick schon wieder nach vorn, gab sich der Übungsleiter kämpferisch: „Wir haben am Ostersonnabend gezeigt, zu was wir fähig sind. Heute haben einige Faktoren dafür gesorgt, wir am Ende mit leeren Händen dastehen.“ Und die sind schnell aufgezählt. „So hat uns natürlich das 1:0 absolut in die Karten gespielt. Dass der Freistoß dabei rein geht, hätte ich aus der Position nicht erwartet“, so Wolfsburgs Übungsleiter Francisco Coppi später. Denn nach einem Foulspiel von Bülent Kaksi am 16er-Eck gegen Leon Henze zirkelte Steffen Dieck das Sportgerät ins kurze Toreck. Da sah TBU-Keeper Lucas Feldmann mehr als schlecht aus (38.). Dieser Treffer verunsicherte die Hausherren, die bis dahin auf Augenhöhe mit dem Primus spielten, enorm. Und so klingelte es nur drei Minute später erneut nach einem schnellen Konter der Wolfsburger, den Leon Henze zum erfolgreichen Abschluss brachte. „Da müssen wir uns cleverer anstellen. Ein taktisches Foul wäre in der Entstehung nicht unangebracht gewesen“, so Offermann.

„Punkt zwei war dann die Gelb-Rote Karte. Die numerische Überzahl haben wir sehr gut genutzt“, merkte nach Schlusspfiff Coppi an nachdem noch vor der Pause Saimir Dikollari der Anschluss aus dem Gewühl gelungen war. Denn nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff musste Kaksi das Feld verlassen. Offermann: „Eine harte Entscheidung. Wir hatten von diesem Zeitpunkt an nicht mehr die Kraft, um noch einmal entscheidend zurück zu kommen.“ Die Wolfsburger ließen danach geschickt den Ball und auch den Turnerbund laufen, machten das Spiel breit und kamen so zwangsläufig zu den restlichen Toren, bei denen Feldmann ebenfalls nicht immer die beste Figur machte. Allerdings wurde er auch das ein oder andere Mal von seinen leicht überforderten Mitspielern im Stich gelassen. Andrea Rizzo (56.), Petrus Amin (62.), nochmals Andrea Rizzo (83.) und Petrus Amin (87.) machten dann den Deckel drauf.

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