Pokal: Bassen in Oyten verdient weiter

Diezel leitet Derbysieg ein – 3:0

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Oytens Anton Strodthoff (links, hier im Duell mit Luca D’Agostino) vergab zu Beginn beste Chancen – am Ende siegte Bassen am Mittwochabend im Pokalderby 3:0.

Oyten - Von Björn Drinkmann. Mit einem am Ende verdienten 3:0 (2:0)-Auswärtssieg entschied der TSV Bassen das Ortsderby gegen den TV Oyten vor rund 250 Zuschauern für sich und zog gestern Abend in die nächste Bezirkspokalrunde ein. Allerdings taten sich die Grün-Roten gegen den kompakt stehenden Bezirksliga-Rivalen lange schwer – die Gastgeber hatten zunächst die besseren Chancen: Anton Strodthoff verpasste einen vielversprechenden Steilpass nur knapp, ehe er kurze Zeit später einen Heber knapp drüberspitzelte.

Erst ein Oytener Geschenk brachte die Führung für die Gäste. Henrik Müller war bei der eigenen Ecke für die Absicherung zuständig, doch vertändelte das Leder vollkommen unnötig an Johannes Diezel, der vor dem Tor die Ruhe behielt und zum 0:1 einschob (28.). Kurz vor der Pause landete ein Abpraller vor den Füßen von Noel Lohmann, der den Ball aus rund 20 Metern zum 0:2 in den Winkel zirkelte (43.). Mit dem Pausenpfiff hätte Daniel Wiechert gar auf 3:0 stellen können, doch Oytens Schlussmann Christian Rathjen reagierte glänzend.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wollte Trainer Uwe Bischoff die Entscheidung erzwingen, doch die besseren Möglichkeiten hatte weiterhin die Heimelf. Amadinho Kones Schuss verfehlte das Ziel nur knapp, und sowohl Dennis Wiedekamp als auch Jonas Reinke scheiterten aus kurzer Distanz am stark aufgelegten Lukas Schuler. Auf der Gegenseite gab es nur noch einen abgefälschten Schuss von Wiechert zu sehen, der knapp über den Kasten segelte. Kurz vor Ende bekamen die Gäste noch einen Freistoß in zentraler Position, Luca D’Agostino versenkte ihn sehenswert zum 0:3 (84.).

Die zahlreichen Gästefans feierten ihre Elf, Bischoff gab sich zufrieden: „Wir hatten am Vortag noch mal hart trainiert, weil ich die Jungs ein wenig kitzeln wollte. Dafür, dass nur elf Mann aus unserem Kader dabei waren, haben wir es gut gemacht. Einzig mit der zweiten Halbzeit, als wir früher den Deckel drauf machen wollten, bin ich nicht ganz zufrieden.“ Aber auch TVO-Coach Axel Sammrey war nicht völlig unzufrieden: „Die Gegentore fielen sehr unglücklich. Das 0:1 war natürlich ein absolutes Geschenk zu einem Zeitpunkt, als wir die Partie ganz gut im Griff hatten. Wir brauchen vorne mehr Durchschlagskraft.“

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