Morsumer Triathletinnen Maren Thalmann und Nadine Gerhard sammeln Spenden für das Kinderhospiz Löwenherz

Die Zeit des Wartens ist vorbei – Radeln für den guten Zweck

Blicken dem Start freudig entgegen: Nadine Gerhard (links) und Maren Thalmann.
+
Blicken dem Start freudig entgegen: Nadine Gerhard (links) und Maren Thalmann.

Morsum – Die lange Zeit des Leidens ist vorbei. Nachdem sich die Morsumer Triathletin Maren Thalmann die Achillessehne angerissen hatte, musste die gemeinsame Aktion mit Nadine Gerhard kurzerhand verschoben werden. Doch nun ist es bald so weit. Am 15. Juli erfolgt um 9 Uhr in Morsum der Startschuss zum „Radeln bis an die Grenze“ zugunsten des Kinderhospiz Löwenherz.

Eigentlich war der Start der beiden Morsumer Triathletinnen für den 17. Juni vorgesehen, ehe Thalmanns Verletzung im Lauftraining das Vorhaben abrupt zunichtemachte. „Im Nachhinein kann ich nur froh sein, dass die Achillessehne nicht ganz gerissen ist. Denn das hätte definitiv das Aus für unsere Tour in diesem Jahr bedeutet“, atmete Thalmann durch. Dennoch war auch die neunwöchige Reha beileibe kein Zuckerschlecken für die ambitionierte Triathletin. „In den ersten drei Wochen durfte ich ja nahezu nichts machen und habe mich lediglich durch Stabilisationsübungen für den Rumpf fit gehalten. Danach ging es dann zumindest wieder zum Training auf das Mountainbike“, so die Morsumerin. Von Woche zu Woche erlangte Thalmann dann ihre Fitness zurück, sodass sie im hessischen Wetterau sogar schon ein paar Höhenmeter sammeln konnte. Fast immer an ihrer Seite war Nadine Gerhard bei den zahlreichen Reha-Touren. „Das war für mich natürlich unheimlich hilfreich. Daher bin ich ihr auch sehr dankbar für diese mentale Unterstützung, zumal im Training auch der Spaß nicht zu kurz gekommen ist. Denn den wollen wir auch auf unserer schönen Tour bis die dänische Grenze haben“, blickt Maren Thalmann voraus.

Schon jetzt sind viele Spenden eingegangen

Schon jetzt sind die vier Etappen, die teilweise ganz schön knackig sind, festgelegt. Da es auch durch die Holsteinische Schweiz geht, beinhalten sie auch einige Höhenmeter. Am meisten beansprucht werden die beiden Morsumerinnen auf der zweiten Etappe über Lübeck und Kiel Richtung Niehuussee. An diesem Tag sind 178 Kilometer mit 920 Höhenmetern zu bewältigen. Dafür verlaufen die nächsten beiden, die an der Elbe entlanggehen, deutlich flacher. Unterwegs hofft das Duo auf jede Menge Unterstützung, sei es durch Spenden, Begleitung durch Rennradler auf Etappenabschnitten oder durch Social Media. Auch wenn das Duo die Strecke alleine zu bewältigen hat, müssen sie auf Unterstützung nicht verzichten. Denn die jeweiligen Partner begleiten Thalmann und Gerhard mit einem Wohnmobil, da lange Zeit nicht klar war, welche Auflagen bezüglich der Corona-Pandemie herrschen.

Vier knackige Etappen

„Es ist schon einiges an Spenden eingegangen. Allein dafür lohnt es sich schon, loszuradeln“, freuen sich die Morsumerinnen schon jetzt über die hohe Spendenbereitschaft für das Kinderhospiz.

Spenden sind weiterhin schon möglich unter Kinderhospiz Löwenherz e.V., Kreissparkasse Syke, IBAN: DE 07 2915 1700 1110 0999 99. Verwendungszweck: „Radeln bis an die Grenze“.  kc

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Meistgelesene Artikel

2:1 – Eric Nienstädt köpft Etelser Reserve zum Sieg

2:1 – Eric Nienstädt köpft Etelser Reserve zum Sieg

2:1 – Eric Nienstädt köpft Etelser Reserve zum Sieg
WM-Titel für Heers

WM-Titel für Heers

WM-Titel für Heers
Thedinghauserin Stephanie Böhe reitet zu zwei Siegen

Thedinghauserin Stephanie Böhe reitet zu zwei Siegen

Thedinghauserin Stephanie Böhe reitet zu zwei Siegen
Achte: Imke Müller glückt das DM-Debüt

Achte: Imke Müller glückt das DM-Debüt

Achte: Imke Müller glückt das DM-Debüt

Kommentare