Schiedsrichter Bastian Grimmelmann in Talentkader des NFV aufgenommen

Die Oberliga fest im Blick

Schiedsrichter Bastian Grimmelmann
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Schiedsrichter Bastian Grimmelmann

Etelsen – Ein Schiedsrichter hat es im Sport beileibe nicht immer einfach. Da bildet auch der Fußball keine Ausnahme. Dessen war sich auch Bastian Grimmelmann natürlich bewusst. Dennoch beendete der 22-Jährige, der aktuell in Bremen wohnt, bereits vor vier Jahren seine aktive Karriere als Spieler beim TSV Achim, um ein neues Kapitel zu starten – als Schiedsrichter.

Allerdings nicht in Achim, sondern Grimmelmann zog es zum TSV Etelsen an den Schlosspark. Und dort ging es für den 22-Jährigen in den vergangenen Jahren stetig bergauf. „In dieser Saison komme ich unter anderem als Assistent in den Bundesligen der A- und B-Jugend zum Einsatz. Und dort stehe ich wesentlich häufiger im Blickfeld, da wir dort in jedem Spiel beobachtet werden. Allerdings ist für mich nicht nur die Leistung auf dem Platz wichtig, sondern auch außerhalb des Spielfeldes gilt es sich vernünftig zu präsentieren“, macht der Lehramtsstudent für Chemie und Mathe deutlich.

Als Schiedsrichter hat Bastian Grimmelmann noch längst nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. In der vergangenen Saison, die aufgrund der Corona-Pandemie vorzeitig beendet werden musste, war er erstmals in der Landesliga der Herren im Einsatz. „Zunächst will ich mich in der Klasse etablieren. Dennoch habe ich schon den Anspruch, dass ich in den kommenden beiden Jahren nach Möglichkeit den Sprung in die Oberliga schaffe. Aber das hängt von vielen Faktoren ab“, ist Grimmelmann mit drei weiteren Unparteiischen aus dem Bezirk Lüneburg in den Talentkader des NFV aufgenommen worden. Und daher kommen dem Bremer, der als 14-Jähriger seine erste Schiedsrichter-Lizenz bei Lehrwart Marcus Neumann erhalten hat, ihm die Einsätze in der Jugend-Bundesliga auch sehr gelegen. Schon deshalb, weil er in der Landesliga in der Regel nur bei vier Partien in der Saison unter die Lupe genommen wird.

Unabdingbar war für Grimmelmann, dass sich die Unparteiischen trotz der langen Zwangspause wegen der Corona-Pandemie auf einem guten Fitnesslevel gehalten haben. Daher hat der 22-Jährige vor dem Saisonauftakt am vergangenen Wochenende auch möglichst viele Testspiele gepfiffen, um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen.

Als bisherigen Höhepunkt in seiner Schiedsrichter-Karriere bezeichnet er das Flutlichtspiel des Oberligisten TB Uphusen beim FC Hagen/Uthlede. „Das war ein richtig knackiges Spiel mit acht gelben und einer roten Karte“, erinnert sich der 22-Jährige. Auch das Bezirkspokalfinale zwischen dem MTV Treubund Lüneburg und dem SV Ahlerstedt/Otterndorf ist ihm in bleibender Erinnerung geblieben. Und geht es nach Grimmelmann, dann dürfen sich gerne noch weitere Höhepunkte anschließen. Denn je mehr es davon gibt und je öfter der 22-Jährige mit guten Leistungen auf sich aufmerksam macht, umso schneller dürfte er dem nächsten Schritt in seiner Entwicklung entgegenkommen und das Ziel Oberliga nicht aus den Augen verlieren.

Von Björn Lakemann

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