Die eingeplante Bronzemedaille verpasst

U17-Volleyballer des NWVV mit sechs Badenern beim Bundespokal auf Platz sechs

Gleich sechs Badener gehörten zur U17-Landesauswahl, von links: Niklas Tödter, Patrick Elling, Ben Wehrkamp, Ben Kernebeck, Moritz Rosengart und Niklas Burmeister.
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Gleich sechs Badener gehörten zur U17-Landesauswahl, von links: Niklas Tödter, Patrick Elling, Ben Wehrkamp, Ben Kernebeck, Moritz Rosengart und Niklas Burmeister.

Achim-Baden/Berlin – Das männliche U17-Team des Nordwestdeutschen Volleyballverbandes (NWVV) erreichte beim Bundespokal Nord in Berlin am vergangenen Wochenende den sechsten von acht Plätzen. Erhofft hatte sich Landestrainer Uwe Wallenhorst eigentlich einen Podestplatz. Trotzdem haben die zwölf 15 und 16 Jahre alten Spieler, sechs von ihnen vom TV Baden, viel mitgenommen.

„Ich bin nicht ganz zufrieden. Die Jungs haben die eingeplante Bronzemedaille verspielt“, sagte Wallenhorst. „Wir haben zweimal gegen die Mannschaft von Sachsen-Anhalt verloren, die wir hätten besiegen können. Auch andere wären schlagbar gewesen.“ Die Niederlage in der Vorrunde am Samstagmorgen habe bereits das Verpassen des möglichen Gruppensieges bedeutet. „Die Jungs haben den ersten Satz verschlafen.“

Maßstab für ihn sei der vierte Platz des Teams beim vorbereitenden Turnier in Schwerin Anfang September gewesen, so Wallenhorst. Das Ergebnis außen vor gelassen, hätten die Jungs viel gelernt. Bereits von Montag bis Donnerstag hatten sie während eines Vorbereitungslehrgangs in Westerstede neben praktischen Anteilen auch jeden Morgen eine Theorieeinheit absolviert. „Sie haben das Gelernte auch umgesetzt. Unter diesem Aspekt war es eine sehr gute Woche“, zeigte sich der Coach dann doch zufrieden.

Zwar gingen nach dem Auftakt-Sieg gegen Brandenburg alle weiteren Partien verloren. Aber die NWVV-Auswahl bewies, dass sie mithalten kann. Gegen Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gab es Tie-Breaks und zum Teil äußerst knappe Ergebnisse. Sogar dem Finalisten Berlin machten die Jungs das Leben im zweiten Satz schwer, indem der NWVV sogar einen Satzball hatte und der mit 26:24 endete.

Wichtig sei, dass die Spieler ihre nun gewonnene Erfahrung mitnehmen und bei den anstehenden Jugendmeisterschaften und in den Vereinen umsetzen können, betont der Trainer.

Der „große“ Bundespokal mit Landesauswahlen aus ganz Deutschland stehe dann am letzten Maiwochenende 2022 auf dem Plan. „Alle müssen sich dafür neu empfehlen.“

Für Unruhe im gesamten Team sorgte am Samstag ein vom Zimmerservice des Hotels in einem Spielerzimmer gefundener positiver Corona-Schnelltest. Zwei Badener mussten anschließend einen PCR-Test machen und verbrachten mehrere Stunden statt der versprochenen 30 Minuten beim Test-Center. Der Grund: technische Schwierigkeiten. Die E-Mails kamen nicht an, Tests waren plötzlich ungültig. Am Ende waren aber alle Ergebnisse negativ. Die Mannschaft konnte in Berlin bleiben.

Nach der Rückkehr am Sonntagabend zeigten sich die Badener immer noch beeindruckt von einem äußerst intensiven Volleyball-Erlebnis: „Das war schon etwas ganz Besonderes.“  sal

Sichtblock bei eigenem Aufschlag: Auch bei den U17-Volleyballern ist das schon ganz normal.
Stellt hier seine Schützlinge taktisch noch einmal neu ein: Landestrainer Uwe Wallenhorst.

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