Luftgewehr-Verbandsligist 5:0 über Buxtehude

Di-Do-Ho: Tim Juschkat setzt mit 394 Ringen Signal

Das Quintett des SV Di-Do-Ho. Von links: Tim Juschkat, Katharina Grothenn, Samantha Kolb, Emily Koppe und Christoph Wagenfeld.
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Das Quintett des SV Di-Do-Ho geht als Tabellenzweiter der Landesverbandsliga ins neue Jahr. Von links: Tim Juschkat, Katharina Grothenn, Samantha Kolb, Emily Koppe und Christoph Wagenfeld.

Thedinghausen – Das war Spannung pur: Platz zwei in der Verbandsliga des Nordwestdeutschen Schützenbundes (NWDSB) hat das Luftgewehr-Quintett des Schützenvereins Dibbersen-Donnerstedt-Horstedt (Di-Do-Ho) erfolgreich, aber nur hauchdünn verteidigt.

Im ersten Duell wurde die SGi Buxtehude 5:0 besiegt. Anschließend unterlag das Nachrücker-Team aus dem Kreis Verden im Top-Duell dem starken Spitzenreiter SV Hahn unglücklich 2:3. Beide Partien wurden corona-bedingt als Fernwettkampf ausgetragen.

Eine aufregende Woche lag hinter Trainerin Mona Elling und dem Di-Do-Ho-Quintett, denn die Buxtehuder hätten eigentlich einen Teil des Wettkampfs austragen sollen, zogen aber bei verschärften Corona-Beschränkungen die Reißleine. So wurden die Begegnungen als Fernwettkampf ausgetragen, schoss jedes Team auf dem heimischen Stand und meldete die Zwischenergebnisse dem jeweiligen Gegner und das Endresultat dem Kampfrichter in Buxtehude, der dieses an den Liga-Leiter weitergab.

In starker Verfassung präsentierte sich Di-Do-Ho, frisch getestet, gut gelaunt und bestens eingestellt, beim makellosen 5:0 gegen Buxtehude. Dabei trumpfte Tim Juschkat, die Nummer eins, ganz groß auf und startete gleich mit 100 Ringen, denen er 99 und weitere 100 folgen ließ. Lediglich die vierte Serie fiel mit 95 Zählern etwas ab. Immerhin standen äußerst starke 394 Ringe zu Buche, mit denen er Buxtehudes Nicole Vieweger (381) keine Chance ließ. „Da habe ich einfach Körper, Geist und Technik zusammengebracht und wollte meine Freunde damit anspornen. Hat ja auch geklappt“, erklärte Juschkat.

Emily Koppes Ärger über knappes 2:3 gegen SV Hahn

Die Vereinskollegen ließen sich tatsächlich anspornen und holten die weiteren vier Zähler an den Positionen zwei bis fünf. Katharina Grothenn bezwang Klaus Vieweger 380:373, Emily Koppe die Buxtehuderin Jana Koopmann 375:362. Außerdem setzte sich Samantha Kolb 360:356 gegen Svenja Dierks durch und bezwang Christoph Wagenfeld Jana Malchow 371:358.

Die zweite Begegnung des Tages entwickelte sich damit zum Gipfeltreffen des Tabellenführers SV Hahn (zuvor 4:1-Sieger gegen die SSG Alt Hümmling) und des direkten Verfolgers SV Di-Do-Ho. Vorne entschied das Team vom Adeligen Holze in Donnerstedt durch Tim Juschkat (390:381 gegen Wilko Merkel) und Katharina Grothenn (384:383 gegen Hella Kaper) die Begegnungen für sich, doch an den Positionen drei bis fünf hatten die Starter aus dem Bezirk Hoya das Nachsehen. Emily Koppe musste sich Ralf Lehmann mit 376:378 ebenso knapp beugen wie Christoph Wagenfeld der Hahn-Schützin Birthe Wilhelmy (373:375). Emily Koppe ärgerte sich nach dem zweiten Durchgang sehr, weil es so knapp war und sie natürlich gern den Punkt gegen Hahn geholt hätte.

Samantha Kolb hatte gegen Felix Meyer mit 373:377 das Nachsehen. Trotz der 2:3-Niederlage sprach die Ringzahl aber mit 1896:1894 für Di-Do-Ho, das sich ringmäßig (zuvor 1889) zum Tagesbestergebnis der Liga steigerte. Auch die 394 beziehungsweise 390 Ringe von Juschkat bedeuteten an dem Tag Bestleistung.

Trainerin Mona Elling mit Teamleistung zufrieden

Da in der Verbandsliga die SSG Wittlage nicht angetreten ist, wurden deren Begegnungen – gegen SV Wörpedorf und SV Beverstedt – jeweils 0:5 gewertet. Der SV Hahn steht in der Tabelle mit 25:5 Einzel- und makellosen 12:0 Mannschaftspunkten vor dem letzten Durchgang am 23. Januar in Bassum – Gastgeber Di-Do-Ho - unangefochten an der Spitze.

Dahinter folgen mit 8:4 die punktgleichen SV Di-Do-Ho (20:10 Einzelpunkte), SV Beverstedt (17:13) und SSG Schüttorf (15:15). Der SV Wörpedorf (6:6/20:10) kann auf Rang fünf weder vom Aufstieg träumen, noch muss er um den Klassenerhalt bangen. Jeweils 2:10 Punkte weisen SSG Alt Hümmling (11:19 Einzelpunkte), SSG Wittlage (8:22) und die SGi Buxtehude (4:26) auf und sind äußerst abstiegsgefährdet.

„Ich kann es nicht beschreiben, aber wir von Di-Do-Ho sind halt echte Freunde und geben uns immer Halt. Einen Wettkampf unter diesen Umständen zu bestreiten, ist unsagbar schön und macht mir Lust auf viele weitere Jahre“, zog Tim Juschkat ein positives Fazit. „Ich bin mit der Teamleistung zufrieden. Ich wusste, es würde gegen Hahn knapp werden, aber dass es so knapp werden würde, habe ich nicht erwartet“, so Trainerin Mona Elling.

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