Achimer Friedel Gehrke schmeckt die Umsetzung nicht:

DFB hebt offizielle DM für die Ü32 aus der Taufe

Friedel Gehrke
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Friedel Gehrke

Das DFB-Präsidium hat jetzt definitiv die Einführung des DFB-Ü32-Cups beschlossen, die Austragung einer offiziellen Deutschen Meisterschaft. Dem Vater vieler Oldie-Turniere auf Landes- und Bundesebene, dem Achimer Friedel Gehrke, schmeckt die Umsetzung und der geplante Modus aber gar nicht.

Verden –Die Einführung des DFB-Ü32-Cups würde damit den Erwartungen der Vereine und Verbände nach einer Schaffung eines weiteren DFB-Ü-Cups für diese Altersklasse gerecht werden. Mit dessen Einführung wird außerdem eine Anpassung der Regelungen zur Teilnehmerzahl in den bisher ausgespielten Altersklassen auf je fünf Mannschaften festgesetzt. Was allerdings bedeutet, dass zukünftig sehr viel weniger Vereine in den Genuss einer DM kommen werden. Dies geht aus einem offiziellen Schreiben des Verbandes hervor.

Da der DFB lediglich fünf Teams je Regionalverband – Nord, West, Südwest, Süd, Nordost – für seinen DFB Ü32-Cup zulässt, kann sich jeder ausmalen, was das in der Praxis zum Beispiel beim Norddeutschen FV bedeutet. Nur ein Landesmeister aus den vier Landesverbänden Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen könnte an der Endrunde teilnehmen, die anderen gucken in die Röhre!

Friedel Gehrke

Weiter existent soll aber laut Mitbegründer Friedel Gehrke (Achim) der bisher ausgetragene DAHSCÜ32 bleiben. „Für den ändert sich dadurch quasi nichts, denn in unserer aktuellen Ausschreibung heißt es dazu unter Punkt 1: Der Deutsche Altherren-Supercup Ü32 endet mit der Einführung einer offiziellen Deutschen Altherren-Meisterschaft Ü32 durch den DFB, der den DAHSCÜ32 möglichst 1:1 übernehmen sollte. Geschieht dies nicht, wird der DAHSCÜ32 als Bundespokal weiterbestehen, zumal bis 2025 die Endrunden bereits vergeben sind“, so Gehrke.

Der Achimer schüttelt auch gleich eine Begründung für die Weiterführung aus dem Ärmel: „Da der DFB lediglich fünf Teams je Regionalverband – Nord, West, Südwest, Süd, Nordost – für seinen DFB Ü32-Cup zulässt, kann sich jeder ausmalen, was das in der Praxis zum Beispiel beim Norddeutschen FV bedeutet. Nur ein Landesmeister aus den vier Landesverbänden Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen könnte an der Endrunde teilnehmen, die anderen gucken in die Röhre!“

DAHSCÜ32 als Parallelveranstaltung

Laut Gehrke hätten die bisherigen Teilnehmer an den 15 DAHSCÜ32-Endrunden eine andere Erwartungshaltung an einen DFB-Cup. Alle 21 Landesmeister würden nur zu gern in den Genuss einer Endrundenteilnahme kommen und weiterhin neben dem sportlichen Turnier auch die Geselligkeit und Kommunikation untereinander sowie die karitative Unterstützung von entsprechenden Institutionen durchführen. Gehrke: „Unterm Strich begrüße ich zwar die Schaffung des DFB Ü32-Cups – nach 18 Jahren Bretterbohren beim DFB durch Helmut Wagner und mich, halte das Ergebnis aber für sehr mager und nicht den tatsächlichen Wünschen und Bedürfnissen der Ü32-Fußballer entsprechend!“

Von Frank Von Staden

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