SG Achim/Baden bleibt gegen Habenhausen II alles schuldig / Nur Pfeiffer gefällt

Desolate Leistung zum Saisonauftakt – 25:31

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Auch wenn Achim/Badens Jannis Jacobsen (rechts) Habenhausens Thorben Hamann hier mit einem Wurf überwindet, hatte der ATSV-Keeper letztlich zu oft die bessere Antwort parat. 

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Drastischer hätte es Tobias Naumann nicht formulieren können. „Wir haben in der Deckung keine Einstellung gezeigt und unser Angriffsspiel hatte seinen Namen nicht verdient. Lediglich Marvin Pfeiffer hat seine Normalform abgerufen. Alle anderen waren woanders“, fällte der Trainer der SG Achim/Baden nach der desolaten Vorstellung beim verdienten 25:31 (11:17) zum Saisonauftakt in der Handball-Oberliga gegen Aufsteiger ATSV Habenhausen II ein vernichtendes Urteil.

Noch im Vorfeld hatte Naumann trotz des Pokalsieges vor einer Woche vor den Bremern gewarnt. „Daher war ich auch überzeugt, dass wir mit einem Sieg in die Saison starten können. Doch im Spiel haben wir nichts von unserem Leistungsvermögen abgerufen“, standen dem SG-Trainer schon während der Partie einige Fragezeichen auf der Stirn. Dabei hatte es aus Sicht der Gastgeber gar nicht so schlecht begonnen. Denn nach einem nervösen Beginn (1:3/4.) zeigte Torhüter Arne von Seelen einige Paraden und nachdem Jannis Jacobsen zum 4:4 (11.) ausgeglichen hatte, sollte das Spiel eigentlich den erwarteten Verlauf nehmen.

 Aber weit gefehlt. Während die motivierten Gäste weiterhin konzentriert zu Werke gingen, offenbarte das Naumann-Team gerade in der Deckung viel zu große Lücken. Zudem wurde ATSV-Torhüter Thorben Haman in der Folge regelrecht zum Helden geworfen – 5:9 (18.). Beim 10:11 (24.) durch einen Dreierpack von Marvin Pfeiffer keimte zwar wieder Hoffnung auf, aber die war nur von kurzer Dauer. Daher roch es beim 11:17 zur Pause auch schon nach der Vorentscheidung.

Das sollte sich nach dem Wechsel auch schnell bestätigen. Denn wer von den SG-Anhängern auf eine Wende gehofft hatte, der wartete vergebens. Immer wieder wurden die Gäste zu einfachen Toren eingeladen. Zwar versuchte es Naumann mit einigen Wechseln im Tor, doch weder Arne von Seelen noch Bastian Meinken oder Mirco Thalmann konnten große Akzente setzen. Und in der Offensive waren es in erster Linie Einzelaktionen. Letztlich viel zu wenig, um den gut organisierten Aufsteiger in Bedrängnis zu bringen. Daher war mit dem 16:25 (50.) auch alles entschieden. Naumann: „Diesen Auftritt gilt es nun so schnell wie möglich zu analysieren. Da wird es einige klare Worte geben.“

SG Achim/Baden: von Seelen, Meinken, Thalmann - Block-Osmers, Jacobsen (1), Wolters, Wendel (3), Summa (9/3), Fastenau (2), Meier, Pfeiffer (7), Pröhl, Schmidt (2), Mühlbrandt (1).

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