Derbysieg für den TSV Daverden die letzte Chance im Aufstiegskampf / Morsums Ingo Ehlers fordert eine Reaktion

Thomas Panitz schiebt Achim/Baden II die Favoritenrolle zu

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Noch im Hinspiel setzte es für Daverdens Daniel Beinker eine knappe Niederlage im Derby gegen Achim/Baden II.

Daverden - In der Handball-Landesliga kommt es zum mit Spannung erwarteten Derby zwischen dem TSV Daverden und der SG Achim/Baden II. Dabei zählt für die Gastgeber, wenn sie sich ihre minimale Chance auf den Aufstieg erhalten wollen, nur ein Sieg. Eine hohe Hürde gilt es für die HSG Verden-Aller in Sulingen zu meistern, während der TSV Morsum seinen Negativlauf beim Schlusslicht Horneburg beenden will.

TSV Daverden - SG Achim/Baden II (Sbd., 19 Uhr). „Die SG geht sicher als Favorit in die Partie. Dennoch wollen wir das Rückspiel für uns entscheiden“, backt Daverdens Trainer Thomas Panitz im Vorfeld bewusst kleine Brötchen. Dabei können die Gastgeber im Grunde genommen völlig befreit aufspielen, da der Aufstiegszug vermeintlich schon abgefahren ist. Darüber hinaus muss Panitz mit Felix Fietze (verletzt), Hannes Wünsch (Urlaub), Arne Rode (Schulterprobleme) und Sören Schmincke (Fieber) auf ein Quartett an Akteuren verzichten. Allerdings weiß Panitz ganz genau, dass in einem Derby immer alles passieren kann: „Aber selbst wenn wir gewinnen, wäre das nur ein kleiner Schritt. Denn bei fünf Punkten Rückstand liegt alles andere nicht mehr in unseren Händen.“ Die Gäste müssen in der Partie auf Tobias Naumann nach seiner Roten Karte gegen Sulingen verzichten. Aber nicht nur aus diesem Grund hat SG-Coach Carsten Meyer einigen Respekt vor den Gastgebern: „Die Daverdener verfügen über eine starke Mannschaft, die als Team sehr gut funktioniert. Das hat bereits das Hinspiel gezeigt.“ Dennoch vertraut Meyer auf die Stärken seines Teams: „Auch wenn wir auf Tobi verzichten müssen, habe ich keine großen Kopfschmerzen vor dem Derby.“

VfL Horneburg - TSV Morsum (Anwurf, So. 16.45 Uhr). Für die Morsumer gilt beim Schlusslicht das Motto: „Wenn nicht jetzt, wann dann.“ Allerdings hat Trainer Ingo Ehlers ein mentales Problem in seinem Team ausgemacht. „Wenn bei uns zwei, drei Fehler auftreten, stimmt die Leistung nicht mehr“, ärgert sich der Coach, der beim VfL erstmal auf Steffen Fastenau verzichten muss. Dennoch fordert Ehlers nach den zuletzt desaströsen Darbietungen gegen die Kellerkinder der Liga eine Reaktion: „Natürlich peilen wir einen Sieg an. Auch wenn wir auswärts bis dato keine Bäume ausgerissen haben und von daher nicht als Favorit gelten.“ Aktuell haben die Morsumer zwar noch einen gewissen Vorsprung auf die Kellerkinder, doch das ist beileibe noch kein Ruhekissen. Ehlers: „Zumal noch niemand weiß, wie viel Absteiger es geben wird.“

TuS Sulingen - HSG Verden-Aller (Sbd., 19 Uhr). Zehn Spieltage vor Saisonende hat das Team von Jens Haase den Klassenerhalt in der Tasche. Eine Tatsache, die auch den HSG-Trainer beeindruckt. Dennoch gilt es für Haase die Konzentration auch weiterhin hoch zu halten. Zumal aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen ist. „Da haben wir nach 20 Minuten das Handballspielen eingestellt“, erinnert sich Haase und erwartet eine Steigerung. „Wichtig ist, dass wir Sulingen beschäftigen und unsere Fehlerquote in Grenzen halten“, ist das ein mögliches Erfolgsrezept für den HSG-Trainer. Personell sieht es gut bei den Gästen aus. Neben Christian Bieck (verletzt) fehlt nur Tim Härthe (Skiurlaub).

bjl

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