Oberligist Uphusen überzeugt beim 3:1 über Osnabrück / Linde macht alles klar

Spitzer widmet den Sieg dem verletzten Yildirim

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Uphusens Jan-Niklas Linde (links) war nicht nur giftig in den Zweikämpfen, sondern traf auch zum entscheidenden 3:1.

Uphusen - Von Kai Caspers. Obwohl Oktay Yildirim beim völlig verdienten 3:1 (1:1)-Erfolg des Fußball-Oberligisten TB Uphusen über den VfL Osnabrück II gar nicht gespielt hatte, stand er nach dem Abpfiff dann doch unfreiwillig im Mittelpunkt des Geschehens. „Zweimal ohne Oktay gespielt – zweimal gewonnen. Jetzt wissen wir ja, woran es davor gelegen hat“, lautete der erste Kommentar von TBU-Kapitän Sedat Yücel, wobei er sich jedoch ein breites Grinsen nicht verkneifen konnte.

Dass die Aussage Yücels alles andere als ernst gemeint war, wurde dann auch umgehend deutlich. „Das haben wir für Oktay gemacht. Das war eine richtig starke Leistung von uns“, widmete Denis Spitzer den Erfolg dem verletzten Yildirim, für den die Saison aller Voraussicht nach wegen einer Entzündung im Knie bereits vorzeitig beendet ist.

Andre Schmitz freute diese Aussage. „Das zeigt doch einmal mehr, dass wir eine Einheit sind. Das war auch auf dem Platz deutlich zu sehen“, attestierte Uphusens Trainer seinem personell gebeutelten Team gegen den Favoriten aus Osnabrück eine vor allem kämpferisch überzeugende Leistung. „Verärgert war ich lediglich darüber, dass wir uns in der ersten Halbzeit dafür nicht belohnt haben. Das habe ich in der Pause dann auch deutlich angesprochen“, verwies Schmitz unter anderem auf den verschossenen Strafstoß. Hatte sich die Partie zunächst überwiegend im Mittelfeld abgespielt, gab es in der 24. Minute den ersten Aufreger. Nach einem langen Ball auf Thomas Celik zögerte der viel zu lange mit dem Abschluss. Auch wenn er dabei leicht zu Fall kam, schien die Situation längst beendet, ehe Schiedsrichter Niklas Milczewski (FC Mingerode) auf Intervention seines Assistenten völlig überraschend auf den Punkt zeigte – fragwürdig. Sedat Yücel wusste das Geschenk aber nicht zu nutzen, sondern scheiterte mit seinem schwach geschossenen Strafstoß an VfL-Keeper Nils Radke. Wie es besser geht, demonstrierten die Gäste nach einem Foul von Denis Spitzer nur zehn Minuten später. Deniz Taskesen ließ TBU-Keeper Lucas Feldmann mit seinem Strafstoß keine Chance – 0:1 (34.). In der 43. Minute machte Spitzer seinen Patzer wieder gut und verwandelte den nächsten Strafstoß, wieder war Celik gefoult worden, sicher zum 1:1. Noch vor der Pause hätte Mirko Jankowski die Uphuser in Führung bringen können, scheiterte aber am VfL-Torhüter.

In der zweiten Hälfte brachte Sedat Yücel den TBU mit einem tollen Linksschuss von der Strafraumkante, vorausgegangen war ein Solo von Mustafa Azadzoy, mit 2:1 (56.) in Führung. In der Folge übernahmen die Gäste zwar etwas mehr die Initiative, doch gefährlich wurden sie dabei nicht. Während Enes Acarbay schon im Mittelfeld viele Angriffe unterband, waren die langen Bälle des VfL eine leichte Beute der Uphuser Hintermannschaft um Spitzer und Bülent Kaksi. Die Entscheidung in der 84. Minute. Marvin Osei nutzte einen Patzer der Gäste und bediente uneigennützig Jan-Niklas Linde, der ohne Mühe ins leere Tor traf – 3:1.

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