Hülsens Coach spricht nach Sieg in Oyten von vorzeitigem Abschied / TVO weiter sieglos

2:1 im Derby, doch Jamieson vor dem Absprung

Zwei Torschützen auf einen Blick: Oytens Anton Strodthoff (l.) und Hülsens Zekirja Paloshi. Foto: von Staden

Oyten/Hülsen - Von Frank Von Staden. Während der SVV Hülsen gestern Abend durch einen nie gefährdeten 2:1 (1:0)-Erfolg beim TV Oyten einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller der Fußball-Bezirksliga machen konnte, riecht es bei den Rot-Blauen aber mal so richtig nach Kreisliga, blieben die Schützlinge von Coach Axel Sammrey auch im siebten Spiel ohne Sieg und tragen damit weiter die Rote Laterne. Nach dem Spiel teilte dann SVV-Coach Marc Jamieson überraschend mit, „dass ich den Verein im Grunde so schnell wie möglich verlassen möchte. Das Sportliche ist in Hülsen absolut okay, aber im Umfeld und auch im Vorstand stimmt es einfach nicht!“

„So viele Fehler, die wir in nur ein er Halbzeit produziert haben, kann man eigentlich gar nicht machen“, haderte indes zur Halbzeit TVO-Coach Sammrey, der in diesem Durchgang nur eine einzige echte Chance seiner Elf notieren konnte, als Daniel Aritim aus sechs Metern nach Avanas-Flanke an Keeper Bastian Rosilius kläglich scheiterte (43.). Ansonsten beherrschten klar die Hülsener das Geschehen, wirkten in ihren Aktionen einfach entschlossener und behielten auch in den Zweikämpfen meistens die Oberhand. Zudem profitierten sie immer wieder von leichten Ballverlusten der Platzherren, denen in fast allen Aktionen die Verunsicherung anzumerken war. So war die Pausenführung des SVV dann durch „Jacki“ Paloshi auch mehr als verdient (37.), als dieser ein Zuspiel von Maurice Bertram aus 16 Metern ohne l Gegenwehr verwerten durfte. In der Kabine versuchte Sammrey seine Mannen, die sich zwar über 90 Minuten mühten, aber doch nur Stückwerk zustande brachten, dann aufzubauen, doch kaum waren seine Worte verhallt, zappelte das Leder schon zum 0:2 in den TVO-Maschen. Nur 40 Sekunden nach Wiederbeginn war dabei der sehr gefällige Max Dirani aus der Nahdistanz zur Stelle. Danach verbuchten beide Teams noch einige Möglichkeiten – beim TVO ließ Thomas Baumann völlig blank stehend den Anschluss aus , „doch letztlich war der Sieg für uns nie in Gefahr, auch wenn in der Nachspielzeit noch das Tor für Oyten per Strafstoß fiel“, so Jamieson. Nach Ecke ging dabei Kone zu Boden. Zwar hielt Behrens den Schuss von Firat Karaca, Anton Strodthoff aber setzte beherzt nach – 1:2.

TV Oyten: Rathjen - Kuhna, Brand, Kone, Müller, Persson, Strodthoff, Krimmer (51, Karaca) Baumann (81. Hügen), Avanas (72. Mothes), Aritim.

SVV Hülsen: Rosilius - Schulz (37. Meyer), Borkowski, Bertram, Funke, Wolf, Özer, Al-Kaledi, Müller, Paloshi (70. Vurus), Dirani.

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