Verden-Allers A-Jugend startet Qualifikationsrunde in Großenheidorn / Neue Impulse durch Kunze und Bormann

Der Traum von der Handball-Bundesliga

Mit dieser Mannschaft geht Verden-Allers A-Jugend in die Aufstiegsrunde.
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Mit dieser Mannschaft geht Verden-Allers A-Jugend in die Aufstiegsrunde.

Mit der Partie beim GIW Meerhandball beginnt für die männliche A-Jugend der HSG Verden-Aller die Qualifikationsrunde zur Handball-Bundesliga. Als nächster Gegner gastiert dann der TSV Anderten beim Team von Trainer Sascha Kunze.

Verden – Nachdem mit dem TV Oyten bereits eine männliche A-Jugend den Kreis Verden in der Handball-Bundesliga vertreten hat, unternimmt nun auch der Nachwuchs der HSG Verden-Aller den Versuch. Und natürlich wollen sich auch die Allerstädter mit der Creme de la Creme des deutschen Handballs messen. Bevor es aber so weit ist, wartet auf die HSG eine spannende Qualifikationsrunde.

Dabei steht für die Verdener am Sonnabend (16 Uhr) zunächst das Gastspiel beim GIW Meerhandball (Zusammenschluss MTV Großenheidorn, MTV Idensen sowie TuS Wunstorf) in Großenheidorn auf dem Programm. Nur eine Woche später kommt der TSV Anderten aus der Leinestadt Hannover an die Aller (Anwurf 17 Uhr).

Bundesweit wird zunächst noch mit 48 Mannschaften gespielt

Aus dieser Vorrundengruppe qualifizieren sich die ersten beiden Teams für die nächste und damit entscheidende Runde. Aus der ziehen dann erneut die ersten beiden Mannschaften sicher in die Eliteliga des Deutschen Handballbundes (DHB) ein und treffen dort unter anderem auf Schwergewichte wie den aktuellen Meister Füchse Berlin, THW Kiel, SG Flensburg-Handewitt oder auch den Nachwuchs des HSV Hamburg messen. Da die kommende Saison sicher noch unter Corona-Vorzeichen stehen wird, soll zunächst bundesweit in mehreren Staffeln mit insgesamt 48 Teams gespielt werden. Danach soll jedoch wie schon zuvor wieder zu 40 teilnehmenden Teams zurückgekehrt werden.

Um einer der 48 Mannschaften zu sein, lassen die Allerstädter nichts unversucht und haben für dieses Vorhaben Sascha Kunze, der gleichzeitig für die Herren in der Landesliga verantwortlich zeichnet, gewinnen können. Ihm zur Seite stehen zudem Sven Klaasen und Lars Blatt, die die Mannschaft bestens kennen und unterstützen. Dazu gesellt sich der erfahrene Bastian Bormann als Torwarttrainer. Der 36-jährige Kunze weiß: „Das wird sicher eine richtig schwere Aufgabe. Aber wir haben uns mit fünf Einheiten in der Woche über einen Zeitraum von sieben Wochen bestmöglich vorbereitet.“ Vor jeder Übungseinheit galt es für Spieler und Trainer einen Coronatest zu absolvieren. Und erfreulicherweise gab es keinen positiven Befund. „Unserer besonderer Dank gilt dem Landkreis, der Stadt Verden sowie dem Team Help2do, das die Testungen vor jeder Trainingseinheit vorgenommen hat“, so Kunze.

Sascha Kunze und Bastian Bormann rücken in den Trainerstab auf

Der Auftaktpartie beim GIW Meerhandball in Großenheidorn kommt laut Kunze eine besondere Bedeutung zu: „Ich denke, dass wir da auf einen Gegner auf Augenhöhe treffen. Aber ich guter Dinge, da die Vorbereitung sehr gut gelaufen ist. Auch wenn es natürlich immer wieder Feinheiten gibt, die es zu korrigieren gilt“, hofft Kunze auf einen Erfolg in der Premierenpartie. Zumal ein doppelter Punktgewinn für das Selbstvertrauen vor der zweiten Partie gegen Anderten wichtig wäre. Denn den Gästen aus Hannover schiebt der HSG-Trainer schon im Vorfeld die Favoritenrolle zu. Während Kontrahent Meerhandball mehr über das Kollektiv kommt, ist bei Anderten laut Kunze insbesondere der wurfgewaltige Rückraum im Zusammenspiel mit dem brandgefährlichen Kreisläufer nur schwer auszurechnen. „Viel ist von der Tagesform abhängig. Wichtig ist, dass wir mit unseren schnellen Leuten ein gutes Umschaltspiel auf die Platte bringen“, ist Verdens Trainer überzeugt.

Der erfahrene Sven Klaasen, der die Jungs mit Lars Blatt, bereits seit Ende der D-Jugend coacht, erhofft sich durch Kunze und Bormann einen neuen Impuls. „Wir wollten noch einmal neue Reize setzen, nachdem ich mit Lars in den vergangenen fünf Jahren schon viele Ideen umgesetzt habe“, verrät der 52-Jährige und weiß um die große Chance vor dem ersten Anwurf. Klaasen kämpferisch: „Wir haben zwei interessante Begegnungen vor der Brust. Wer da nun letztlich als Favorit ins Rennen geht, ist doch egal. Beide Partien müssen erst mal gespielt werden.“  bjl

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