Laura Hellwinkel will im Dressur-Sport in die Fußstapfen ihrer Mutter treten

Der Erfolg bleibt in der Familie

Laura Hellwinkel will in die Fußstapfen ihrer Mutter Heide (vorn) treten, von der sie auch trainiert wird.
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Laura Hellwinkel will in die Fußstapfen ihrer Mutter Heide (vorn) treten, von der sie auch trainiert wird.

Barnstedt – Auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2020 im Turniersport kann trotz der augenblicklichen Corona-Pandemie die 20-jährige Barnstedterin Laura Hellwinkel zurückblicken. Sie gewann vor wenigen Tagen in Handorf ihre ersten beiden schweren Dressurprüfungen und ist auf den besten Weg, in die erfolgreichen Fußstapfen ihrer Trainerin und Mutter Heide Hellwinkel, die in jungen Jahren unter ihrem Mädchennamen Heide Schnakenberg selbst in schweren Dressurprüfungen sehr erfolgreich ritt, zu treten.

Laura Hellwinkel ist mit Pferden groß geworden, weil sie schon früh ihre Mutter immer zu den Turnieren begleitet hat. Laura selbst begann bereits im Alter von vier Jahren mit dem Turniersport. Auf ihrem M-Pony Flicka konnte sie etliche Siege und Platzierungen in Führzügelklassen erreiten. 2008, im Alter von acht Jahren, bekam sie Rinale, eine inzwischen 15-jährige Reitponystute im Endmaß. „Ich habe damals Rinala mit Hilfe meiner Mutter selbst bis zum heutigen Leistungsstand ausgebildet“, ist Laura Hellwinkel zu Recht stolz. Die ersten Starts waren in einfachen Reiterwettbewerben, welche oft mit der Goldenen Schleife belohnt wurden. Zahlreiche Siege und Platzierungen in Dressurprüfungen der Klassen E, A und L folgten.

Im vergangenen Jahr im Mai konnte sie auf Rinala das erste Mal eine M-Dressur gewinnen. Der Wonnemonat war dabei ein ganz besonderer für die Barnstedterin, denn Ende Mai kam die heute elfjährige Fuchsstute Fürstin Gracia zum Korrekturberitt und Verkauf in den Dressurstall Schnakenberg, der von Heide Hellwinkel geführt wird.

„Im Juli habe ich dann bereits meine erste Platzierung mit Fürstin Gracia in einer Zwei-Sterne-Dressurprüfung Kl. M geschafft“, erinnert sich Laura Hellwinkel zurück. Im August wurde die erste M-Dressur im Sattel von Fürstin Gracia auf dem Turnier in Schwarme gewonnen. Anfang September 2019 ging die Stute dann in den Besitz der Familie Hellwinkel über. Nach intensivem Training wuchs das Paar immer mehr zusammen. In diesem Jahr im Juni gab es die erste Platzierung in einer Dressurprüfung Kl. S*. Bei den Landesmeisterschaften der Jungen Reiter in Luhmühlen gab es im Juli im Kürfinale für das Duo einen dritten Platz.

Am vergangenen Wochenende beim Dressurturnier des ATZ Handorf folgte der bisherige Höhepunkt, denn es gab gleich zwei Siege in einer Prüfung Kl. S*. In der ersten siegten beide mit 68,254 Prozentpunkten und in der zweiten, dem „Prix St. Georges“, einen Tag später mit 68,553 Prozentpunkten. Außerdem gab es in Handorf in der Zwei-Sterne-Dressurprüfung Kl. M auf dem zwölfjährigen Oldenburger Wallach Fidero mit 67,453 Prozentpunkten einen zweiten Platz.

Fidero, der mit der 20-Jährigen schon mehrfach Dressurprüfungen der Kl. M gewonnen hat und gut platziert war, gehört der Familie Schaper und steht Laura Hellwinkel seit Juni 2020 zur Verfügung. „Im nächsten Jahr möchte ich gerne mit Fürstin Gracia und mit Fidero in der Jungen Reiter Tour starten. Darauf freue ich mich schon riesig“, sagt die talentierte Reiterin, die weiterhin von ihrer erfolgreichen Mutter Heide trainiert wird.

1994 erhielt diese, damals noch als Schnakenberg bekannt, unter anderem das begehrte Goldene Reitabzeichen. „Das ist auch ein großes Ziel für mich, dieses einmal verliehen zu bekommen“, will Laura Hellwinkel in die Fußstapfen ihrer Mutter treten.

Von Jürgen Honebein

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