TSV Etelsen kassiert bittere 0:1-Pleite gegen Lüneburg / Goerdel: „Haben brutal gearbeitet“

Der Einsatz stimmt, der Ertrag nicht

Gekonnt lässt David Airich seinen Gegenspieler ins Leere laufen. Doch ein Treffer war dem Etelser Neuzugang bei seinem Debüt gegen Treubund Lüneburg trotz einiger guter Chancen nicht vergönnt.
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Gekonnt lässt David Airich seinen Gegenspieler ins Leere laufen. Doch ein Treffer war dem Etelser Neuzugang bei seinem Debüt gegen Treubund Lüneburg trotz einiger guter Chancen nicht vergönnt.

Etelsen – Kurz vor Spielende ließ Nino Pinnow einen Urschrei los, als hätte er soeben mit seinem Team die Meisterschaft gewonnen. Dabei hatte der Innenverteidiger des Fußball-Landesligisten MTV Treubund nur einen Zweikampf gewonnen. Allein diese Szene verdeutlichte doch, wie dicht Aufsteiger TSV Etelsen dank einer überzeugenden Leistung gegen den Titelfavoriten am Ausgleichstreffer schnupperte. Aber der wollte trotz bester Chancen nicht fallen, sodass sich das Team von Nils Goerdel am Ende etwas unglücklich mit 0:1 (0:1) geschlagen geben musste.

„Natürlich stimmt das Ergebnis für uns nicht. Aber die Jungs haben brutal gearbeitet. Daher bin ich auch mega stolz, zumal ich nicht gedacht hatte, dass wir physisch schon in so einer guten Verfassung sind. Darauf lässt sich auf jeden Fall aufbauen, denn es war klar zu sehen, dass wir wettbewerbsfähig sind“, war Goerdel dann auch voll des Lobes.

Von Beginn an entwickelte sich ein rassiges und gutes Spiel. Und in der Anfangsphase hätte es dann auf beiden Seiten auch klingeln können. In der zweiten Minute kratzte Daniel Janssen einen Ball von Lüneburgs Pinnow gerade noch von der Linie, ehe auf der anderen Seite Maximilian Jäger nach einem Eckball von Nils Koehle (3.) zu spät reagierte. Und wieder nur eine Minute später tauchte Tim Franke, nachdem sich zuvor Janssen verschätzt hatte, frei vor Etelsens Torhüter Cedric Dreyer auf, setzte den Ball aber über den Kasten. In der Folge beruhigte sich das Spiel dann aber wieder, wobei die Gäste den besseren Eindruck machten. Goerdel: „Trotzdem hatten wir alles im Griff und kassieren dann im ungünstigen Moment den Gegentreffer.“ Für den zeichnete Max Ratzeburg verantwortlich, dessen Schuss von Jäger noch leicht abgefälscht wurde – 0:1 (31.).

Nach dem Wechsel beorderte Goerdel dann David Airich aufs Feld. Und Etelsens Neuzugang sorgte gleich für viel Unruhe in der MTV-Defensive. Allerdings fehlte ihm im Abschluss nach seiner langen Pause gleich zweimal (50./62.) das nötige Quäntchen Glück. Doch die Gastgeber waren nun hellwach und erhöhten den Druck. In der 64. Minute zappelte das Leder nach einem schnell ausgeführten Freistoß dann im Netz, doch Torschütze Nico Meyer soll zuvor im Abseits gestanden haben. Auch in der Folge hatten die Etelser Fans gleich mehrfach den Torschrei auf den Lippen. Doch zunächst wurde ein Ball von Airich (80.) noch von der Linie gekratzt, ehe Alex Ruf (82.) nach toller Vorarbeit von Nico Meyer an MTV-Keeper Rene Hußmann scheiterte. Kein Wunder, dass Lüneburgs Pinnow nach dem Abpfiff den nächsten Urschrei der Erleichterung losließ.

Von Kai Caspers

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