Dennis Summa & Co entzaubern Tabellenzweiten Bissendorf deutlich mit 32:26

Die SG Achim/Baden zeigt mal ihr schönes Gesicht

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Immer wieder fand Marvin Pfeiffer (am Ball) die richtigen Lösungen gegen Bissendorfs kompakte Deckung.

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Warum nicht immer so? Diese Frage dürften sich vermutlich nicht wenige Fans des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden nach dem auch in der Höhe verdienten 32:26 (17:13)-Erfolg über den Tabellenzweiten TV Bissendorf-Holte gestellt haben.

Doch auch wenn sein Team einer der besten Saisonleistungen gezeigt hatte, drückte SG-Coach Steffen Aevermann sofort auf die Euphoriebremse. „Wir lassen uns von diesem Sieg nicht blenden. Denn was den Kampf um den Klassenerhalt angeht, sind wir noch lange nicht durch“, kamen die Bissendorfer nach der Niederlage in der Vorwoche und dem damit verbundenen Aus im Titelkampf ohnehin genau zum richtigen Zeitpunkt. Gleichwohl wollte er das nicht als Hauptgrund für den Erfolg seiner Mannschaft wissen. „Vor allem in der Deckung haben wir sehr gut gearbeitet und Bissendorf für jeden Treffer viel arbeiten lassen. Unsere Fehlerquote war mir zwar immer noch etwas zu hoch, doch dieses Mal hat sie uns nicht um den Lohn gebracht“, verwies Aevermann auf nicht weniger als sieben vergebene Hundertprozentige.

Den Grundstein zum späteren Erfolg legten die Gastgeber in den ersten zehn Minuten – 7:0. Das lag in erster Linie an der glänzenden Deckungsarbeit um Keeper Arne von Seelen. Zudem wurden in der eigenen Offensive immer wieder Lösungen gegen die kompakte Defensive des Favoriten gefunden. In der Folge verloren die Achim/Badener etwas den Faden, da sie mit einigen kuriosen Entscheidungen der alles andere als überzeugenden Schiedsrichter nicht einverstanden waren. Zudem gab es einige Fehlwürfe, so dass das 17:13 zur Pause für die Gäste sogar noch etwas schmeichelhaft war. „Wir haben das Spiel bis zum 0:7 völlig verpennt. Danach war es natürlich schwer“, vermisste TV-Coach Pierre Limberg vor allem die nötige Einstellung bei seinen Spielern. Auch nach dem Wechsel blieb die gefürchtete Reaktion der Bissendorfer aus. Angeführt vom elffachen Torschützen Dennis Summa ließ die SG auch weiterhin nichts anbrennen. Spätestens mit dem 25:17 (47.) von Kevin Podien war alles klar.

SG Achim/Baden: Obermeyer, von Seelen - Block-Osmers (4), Podien (7/2), Summa (11/2), Fastenau, Meier (4), Pfeiffer (3), Pröhl, Balke (3), Jacobsen.

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