Daverdens Torhüter lässt Aurich verzweifeln / „In einen Rausch gespielt“

Dennis Emigholz überragt – 30:23

Daverdens zweifacher Torschütze Lars Koröde zauberte mit seinem Team beim 30:23 über den Tabellendritten aus Aurich eine Galavorstellung aufs Parkett.
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Daverdens zweifacher Torschütze Lars Koröde zauberte mit seinem Team beim 30:23 über den Tabellendritten aus Aurich eine Galavorstellung aufs Parkett.

Daverden – Mit Superlativen soll bekanntlich ja immer vorsichtig umgegangen werden. Doch was die Herren des Verbandsligisten TSV Daverden am Sonnabend beim 30:23 (15:12) gegen den OHV Aurich II auf das Parkett zauberten, war schon Handball zum Zungeschnalzen.

Kein Wunder, dass auch Daverdens Trainer Ingo Ehlers eine regelrechte Lobeshymne anstimmte: „Phasenweise hat sich mein Team in einen wahren Rausch gespielt. Dabei wird uns immer nachgesagt, dass wir in der Abwehr nicht dreckig genug agieren würden. Aber dieses Mal haben wir den Aurichern mächtig Gegenwind beschert.“ Darüber hinaus hielt Torhüter Dennis Emigholz seinem Team mit grandiosen 19 Paraden klasse den Rücken frei. Dennoch bedankte sich der Blondschopf artig bei seinen Vorderleuten: „Die Jungs haben in der Deckung wirklich geackert.“ Von Ehlers gab es dennoch ein Extralob: „Dennis war unser bester Mann.“

Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse hatte die Partie gegen den Tabellendritten zunächst alles andere als gut begonnen – 1:3 (7.). Doch diese kalte Dusche diente den Grün-Weißen augenscheinlich als echter Wachmacher. Mit glatten neun Treffern am Stück binnen 13 Minuten spielten die Daverdener die jungen Gäste in der Folge nahezu schwindelig. Als die Ostfriesen jedoch auf 8:11 (22) verkürzten, nahm Ehlers seine Auszeit. Und die kam goldrichtig, denn damit nahm er der OHV-Reserve spürbar den Schwung. Zur Pause führten die Gastgeber 15:12.

Nach dem Wechsel lief es erneut wie geschmiert und Wirbelwind Ole Fastenau glückte das 24:14 (42.). Das roch bereits verdächtig nach Vorentscheidung. Daran änderte auch nichts, dass die Drittligareserve auf 20:24 (47.) verkürzte. „Wir können unser Niveau eben noch nicht über 60 Minuten halten“, analysierte Ehlers. Doch erneut Fastenau und eine Bude des brettstarken Hannes Wünsch brachten das 26:20 (50.). Der Drops war gelutscht und die Zuschauer hin und weg. „Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Und wir sind nicht eingebrochen“, so der siebenfache Torschütze Wünsch, dessen trickreiche Siebenmeter faszinierten und der die gegnerische Defensive immer wieder vor Rätsel stellte. Gleichzeitig war es eine gute Reaktion auf die blamable Leistung in Habenhausen.

Tore Daverden: Wünsch (7/3), Klimach (5/2), Fettin (5), Gätjen (5), Fastenau (4), Koröde (2), Fromm (1). Bartels (1).

Von Björn Lakemann

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