Wichtiger 1:0-Erfolg über TuS Celle FC / Zahlreiche Hochprozenter vergeben

Denis Spitzer erlöst den TB Uphusen in Nachspielzeit

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In dieser Szene forderten die Uphuser Strafstoß, als Marco Wahlers beim Kopfball gestoßen wird. · Fotos (2): von Staden

Von Frank von StadenUPHUSEN · Letzter Angriff, letzte Ecke, letzter Kopfball, Toooor – Abpfiff: Die Freude beim Fußball-Oberligisten TB Uphusen kannte gestern Nachmittag keine Grenzen mehr, als ein kaum noch für möglich gehaltener 1:0 (0:0)-Arbeitssieg gegen einen über 90 Minuten wacker verteidigenden Tabellenvorletzten TuS Celle FC eingetütet war. Umjubelter Spieler war dabei Innenverteidiger Denis Spitzer, der in der Nachspielzeit (90.+3) das Sportgerät dorthin bugsierte, wohin es seine Stürmer zuvor trotz einer Vielzahl an besten Chancen einfach nicht befördern konnten.

Braunschweigs Trainer Uwe Hicksch war nach diesem Last-Minute-Treffer des Blondschopfs nach einem vorherigem Eckstoß von Mirko Duhn so angefressen, dass er noch während des Abpfiffes in die Kabine stürzte und danach zu keinem Kommentar mehr bereit war. Klar, dass da auf der Gegenseite die Worte umso mehr sprudelten. So meinte TBU-Co-Trainer Sven Zavelberg süffisant: „Man muss die Tore eben machen, wenn der Gegner keine Chance mehr hat zurückzuschlagen.“ Und Denis Spitzer war „einfach nur froh, dass die Pille im Netz war. Immerhin musste ich mich bei diesem Kopfball doch arg verbiegen.“ Mateusz Peek, den der TBU-Trainer Andre Schmitz erst in der Schlussphase aus der Innenverteidigung ins Mittelfeld beorderte, fiel „ein Stein vom Herzen, dass der Ball doch noch reingegangen ist. Denn wir waren die bessere Mannschaft, haben aber vor dem Tor heute zuviel überlegt und dann auch Nerven gezeigt.“ Gedacht haben dürfte er da vor allem an den eigentlich „Goalgetter mit eingebauter Torgarantie“, Saimir Dikollari. Denn nachdem der Stürmer im ersten als auch zweiten Abschnitt beste Möglichkeiten gegen einen sehr tief und massiert stehenden Gegner liegen gelassen hatte, verließ ihn in der 68. Minute regelrecht der Mut, als er allein auf den sehr starken Schlussmann Tjark Klindworth zueilte, doch statt den Abschluss zu suchen zu ungenau auf den eigentlich abgedeckten David Airich passte. „Ja, Saimir hat heute im Abschluss wahrlich nicht seinen besten Tag erwischt. Doch da muss er durch, das steckt er weg“, wollte Peek dem Angreifer da kaum Vorwürfe machen. Wie wichtig aber dieser Dreier war, das zeigt ein Blick auf die Tabelle. Peek: „Damit stehen wir am kommenden Sonnabend zuhause gegen Lüneburg nicht wieder unter Druck.“

Dass sich seine Schützlinge gegen das Celler Abwehrbollwerk schwer tun würde, das war Uphusens Trainer Andre Schmitz schon nach wenigen Spielminuten klar, unzufrieden mit dem Abgelieferten seiner Elf war er dann aber nicht: „Wir haben uns doch immer wieder gute Chancen herausgespielt. Das haben wir gut gemacht. Jetzt müssen wir eben zusehen, dass wir diese dann auch reinmachen. Aber Celle hat auch über einen guten Torwart verfügt, der sie bis zum Schluss im Spiel gehalten hat.“

So zeigte sich Klindworth bereits nach vier Minuten auf dem Posten, als er gegen den durchbrechenden Dikollari Kopf und Kragen riskieren musste. Nach 21 Minuten reagierte er ganz stark gegen Mustafa Azadzoy. So ging es im Grunde bis zum Schluss im Zehn-Minuten-Takt weiter. Und dieses Auslassen der Hochprozenter wäre fast noch bestraft worden, als Celles Kizilboga kurz vor Abpfiff einen von wenigen Kontern lief, doch Kaplan dessen Flanke nicht erreichte (81.).

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