Dellinger Landesmeister, Eckelmann für Deutsche Meisterschaften qualifiziert

Doppelerfolg für Verdener Segelflieger in Rotenburg

+
Qualifizierte sich für die DM 2015: Bastian Eckelmann.

Verden - Riesenerfolg für die Verdener Segelflieger bei den Landesmeisterschaften in Rotenburg. Norbert Dellinger kehrte in der 18-Meter-Klasse als Niedersachsenmeister zurück, Bastian Eckelmann erflog in der Doppelsitzerklasse im Team mit Maren Dellinger den dritten Platz und qualifizierte sich zusätzlich für die Deutschen Meisterschaften im nächsten Jahr. Mittelplätze für Patrick Smolka und Sebastian Petrat in der stark besetzten Clubklasse komplettierten das überraschend gute Abschneiden der Allerstädter bei diesen Wettbewerben, die am Sonntag zu Ende gegangen sind.

Es ist die wohl ungewöhnlichste Geschichte eines Landesmeisters. Norbert Dellinger hatte die Titelkämpfe in Rotenburg lediglich als Training betrachtet. „Ich wollte mich einfach nur gut vorbereiten für den Wettbewerb in Stendal in Sachsen-Anhalt und dort dann die Quali für die Deutschen Meisterschaften schaffen. Deshalb habe ich mich nur dort angemeldet.“ In seinem Ventus gelangen ihm jedoch sieben perfekte Flüge über 300 und mehr Kilometer. Platz eins. Seit vergangenem Wochenende fliegt er jetzt die DM-Quali in der Altmark ebenfalls aussichtsreich.

Bastian Eckelmann hatte im Doppelsitzer das Feld von hinten aufgerollt. Nachdem der 27-Jährige für ein Stipendium des Streckenflugfördervereins Baden-Württemberg ausgewählt worden war und einen Hochleistungs-Doppelsitzer übertragen bekam, einen Duo Discus, musste er ausgerechnet am Starttag dem Feld hinterherfliegen. Platz 14. Dank konstant guter Leistungen an den Folgetagen ließ er jedoch große Teile der namhaften Konkurrenz hinter sich und qualifizierte sich sicher für die Nationalen Titelkämpfe.

Zufrieden reagierten auch Smolka und Petrat auf ihre Mittelplätze. „Einige Male bis ins Vorderfeld vorgeflogen, das ist das, was ich mir erhofft hatte,“ sagte beispielsweise Petrat. Der Verdener Luftfahrt-Verein stellte mit vier Teilnehmern eines der größten Kontingente.

Insgesamt legte das Quartett an sieben Wertungstagen rund 7300 Kilometer in gut hundert Flugstunden zurück. Unterstützung erhielten die Piloten von einem ehrenamtlichen Helferteam, zu dem erstmals auch der Berufsmeteorologe Thomas Seiler gehörte. Er baldowerte mehrfach kleine Wetterfenster aus, die erfolgreich genutzt werden konnten.

Gestartet wurde in Rotenburg aus der Winde heraus, die die Flugzeuge auf eine Höhe von 500 Metern brachte, ehe sie allein mit den Kräften der Thermik Dreiecksflüge in die Lüneburger Heide, ins Sulinger Land und in Richtung Stade unternahmen.

kra

„Hoya ist mobil“ 2017

„Hoya ist mobil“ 2017

Treckertreffen in Dreeke

Treckertreffen in Dreeke

Leaks nach Manchester-Anschlag: Trump verspricht Aufklärung

Leaks nach Manchester-Anschlag: Trump verspricht Aufklärung

Ginsengfest und Mittelalter-Spektakel in Walsrode

Ginsengfest und Mittelalter-Spektakel in Walsrode

Meistgelesene Artikel

Rost sieht Siegesritt von Ross

Rost sieht Siegesritt von Ross

SVV Hülsen: Meister-Coach Ziad Leilo macht weiter

SVV Hülsen: Meister-Coach Ziad Leilo macht weiter

FC Verden 04: Tavan der tragische Held – 2:4

FC Verden 04: Tavan der tragische Held – 2:4

Verden: Coach Lindhorst appelliert an Sportsgeist

Verden: Coach Lindhorst appelliert an Sportsgeist

Kommentare