Volleyball: Baden siegt in Schüttorf / Sonderlob an Bischoff

Decker beendet den Krimi – 3:2

Alexander Decker TV Baden Volleyball in Aktion
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Er setzte den Schlusspunkt im Drama von Schüttorf: Alexander Decker schlug den TV Baden zum 3:2-Triumph – den Tiebreak gewann das Team 17:15. Archiv-

Endlich hat es geklappt: Volleyball-Zweitligist TV Baden feierte am Sonntagabend mit 3:2 in Schüttorf den ersten Sieg des Jahres. Obwohl Libero Jan-Henrik Radeke verletzt ausfiel, Simon Bischoff sprang mit starker Leistung in die Bresche.

  • TV Baden feiert den ersten Sieg des Jahres in der 2. Volleyball-Bundesliga
  • Alexander Decker beendet das Fünf-Satz-Drama
  • Trainer Werner Kernebeck fast euphorisiert

Baden – Was für ein Krimi, was für eine Achterbahnfahrt, was für ein dramatisches Ende nach 135 Minuten: Volleyball-Zweitligist TV Baden feierte am Sonntagabend die erfolgreiche Revanche und landete mit einem 3:2 (22:25, 25:20, 25:19, 17:25, 17:15) beim FC Schüttorf 09 den ersten Triumph des Jahres.. „Dieses Spiel geht in die Annalen ein. Der Funke ist noch mehr übergesprungen als noch in den vergangenen Wochen.

Die Jungs haben verinnerlicht, dass alles drin ist, wenn sie alles geben“, zeigte sich Werner Kernebeck fast schon euphorisiert.

Radeke verletzt raus, aber Bischoff ersetzt den Libero erstklassig

Ein Sonderlob hatte der TVB-Trainer für Simon Bischoff parat, der im dritten Satz für den verletzten Jan-Henrik Rippe einsprang und eine phänomenale Leistung als Libero aufs Parkett zauberte. „Eine Riesen-Vorstellung von ihm“, gab sich Kernebeck begeistert. Nicht umsonst wurde Bischoff zum Badener MVP gewählt. Von einem Schiedsgericht, das eigentlich gar nicht am Rande hätte stehen sollen.

Denn nachdem die Gäste trotz aller Witterungs-Unbillen äußerst gut an der Halle angekommen waren, fehlte das vorgesehene Gremium. Schüttorf organisierte flugs ein anderes, das seine Sache laut Kernebeck tadellos gemacht habe. Trotzdem geriet das Team aus dem Kreis Verden im ersten Satz ins Hintertreffen, weil nicht allzu viel gelingen wollte – 22:25. Nach einer Steigerung und dem Gewinn des zweiten Durchgangs mit 25:20 passierte im dritten Satz das Missgeschick von Radeke, der nach einer Klärungsaktion verletzt nicht mehr weiterspielen konnte. Doch Bischoff schien der Wurf ins kalte Wasser nichts auszumachen, auch dank der Stärke seines neuen Liberos gewann der TV Baden 25:19. Wie sehr das Duell hin- und herschwappte, bewies der vierte Durchgang, den wiederum die Hausherren 25:17 für sich entschieden.

Das unterstreicht die tolle Einstellung der Mannschaft. Ich bin super zufrieden und richtig glücklich.

Badens Trainer Werner Kernebeck über Matchwinner Decker, der vorher nicht sein bestes Spiel geliefert hatte

Auf des Messers Schneide stand ebenso der fällige Tiebreak. „Ein irres Spiel mit jetzt vielen Fehlern auf beiden Seiten. Das kam aber nicht überraschend, weil beide gewinnen wollten und so im Angriff ein ungemein hohes Risiko gingen“, resümierte Werner Kernebeck. Und zum Glück für den Coach lieferte seine Truppe in den richtigen Momenten ab.

Trotz des Verlustes ihrer 13:11-Führung, die in einen 13:14-Rückstand umgewandelt wurde, behielt der TV Baden bei allem Kampfeswillen die Nerven, zog seinerseits 15:14 in Front und holte sich den Triumph mit 17:15. Alexander Decker beendete mit seinem Punkt den dramatischen Verlauf, den auch der anschließende TV-Tatort wohl nicht mehr toppen konnte. Ausgerechnet Decker, der vorher nicht gerade sein bestes Match für die Kreisverdener geboten hatte, mit dem Matchpoint – „das unterstreicht die tolle Einstellung der Mannschaft. Ich bin super zufrieden und richtig glücklich“, war Kernebeck vor der Rückfahrt der Stolz anzumerken.

TV Baden: Wanke, Decker, Bischoff, Sörensen, Haatz, Mallon, Seuberlich, Radeke, Markiefka (n.e.), Gerken, Hagestedt, Tscherwinski.  vde

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