Kanu-Rennsport: Verdener freut sich auf die U23-Weltmeisterschaft in Kanada

David Schmude: „Verstecken müssen wir uns sicher nicht“

Verden - Von Björn LakemannBesser hätte das letzte Jahr in der U23 des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) für David Schmude wohl nicht verlaufen können. Nachdem sich der Verdener unlängst mit seinem Partner Fabian Kux von der KG Essen im Zweier über die 1000 Meter die Silbermedaille bei den Europameisterschaften in Polen gesichert hat, folgt nun der sportliche Höhepunkt. Auch bei der WM (1. bis 4. August) im kanadischen Welland geht das Duo über die olympische Distanz an den Start.

„Das letzte Jahr in der U23 war ein guter Schritt für mich. Denn ich habe sehr viel internationale Rennerfahrung gesammelt. Daher hoffe ich, dass wir in Kanada noch einen draufsetzen können“, gibt sich Schmude, der den Kanu-Rennsport beim WSV Verden entdeckt hat, zuversichtlich. Allerdings vermag auch der 23-Jährige nicht einzuschätzen, ob er mit seinem Partner Fabian Kux bei der WM an die Silbermedaille von der EM anknüpfen kann. „Das kann ich nur schwer beurteilen. Schließlich kenne ich fast nur die Boote aus Europa. Und schon bei denen sind viele starke Duos dabei. Aber verstecken müssen wir uns sicher nicht“, ist Schmude der unbedingte Siegeswillen und die völlige Fokussierung auf jedes Rennen genau anzusehen. Wichtig für ein gutes Abschneiden ist, dass die guten Trainingsergebnisse im Rennen umgesetzt werden. Schmude erklärt: „Jedes Rennen ist ein Test und eine Art Leistungskontrolle. Für mich ist das immer eine neue Herausforderung.“

Dass es in Kanada durchaus mit einer Medaille klappen könnte, begründet der Verdener mit vier wesentlichen Bestandteilen, die das Essener Boot auszeichnen. Der Zweier, in dem Schmude als Schlagmann fungiert,

„Wir verstehen uns

einfach sehr gut“

ist ein sehr harmonisches Boot. Dabei sind beide Insassen dank einer ausgezeichneten Technik bestens auf einander abgestimmt. Zudem sind Schmude/Kux in der Lage, das Tempo auf den letzten 300 Metern noch einmal gehörig anzuziehen. Diese Spurtqualitäten haben sich in der Vergangenheit bereits mehrfach ausgezahlt. Aber was für David Schmude mindestens ebenso wichtig ist, ist das Zwischenmenschliche. „Fabian und ich verstehen uns sehr gut. Das sieht man dann auch auf dem Wasser“, gibt Student Schmude mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Gerade das ist bei den täglichen Einheiten, in denen sich Paddeln, Krafttraining sowie Laufen am Essener Baldeney-See abwechseln, ganz wichtig, um sich nicht gegenseitig auf die Nerven zu gehen. In der intensiven WM-Vorbereitung, die ab nächste Woche in Duisburg beginnt, warten drei bis vier Einheiten täglich auf das Duo.

Am 27. Juli geht es dann für den kleinen deutschen Tross ab nach Kanada, um sich dort mit den Besten der Welt in der U23 zu messen. Und das Land des Ahornblatts liegt Schmude am Herzen: „Da wollte ich immer schon mal hin.“

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