Daverdens Trainer hadert mit der Offensivleistung / 34:23 – neunmal Zitnikov

29:23 – aber Michael ist nur bedingt zufrieden

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Eine Etage höher als seine Gegenspieler: Daverdens Bastian Vagt.

Daverden - Keine Probleme hatte der TV Oyten in der Handball-Landesklasse beim MTV Himmelpforten und behauptete sich deutlich mit 34:23. Auch Tabellenführer TSV Daverden gab sich keine Blöße und feierte beim 29:23 über die SVGO Bremen II seinen siebten Sieg in Folge.

MTV Himmelpforten - TV Oyten 23:34 (11:17). Bereits zur Pause hatten die von Sascha Kunze und Marius Brandt für klare Verhältnisse im Alten Land gesorgt. Verantwortlich dafür war eine Tempoverschärfung nach dem 9:8, die in einem 17:11 mündete. „Schon da hätten wir deutlicher führen müssen“, verdeutlicht Kunze die Oytener Dominanz in der einseitigen Partie. Im zweiten Abschnitt drückten die Gäste weiter aufs Tempo und hatten die Partie beim 23:13 (40.) endgültig in trockenen Tüchern. „Danach haben wir die Begegnung ohne Probleme nach Hause gefahren und konnten für die kommenden Aufgaben was ausprobieren“, sah Kunze einen Sieg im Schongang. Nach zwei Siegen sowie zwei Unentschieden bleibt der TVO in der Fremde unbezwungen. Mit neun Buden war Anton Zitnikov torgefährlichster Oytener.

TSV Daverden II - SVGO Bremen II 29:23 (13:11). Das Spitzenspiel wurde zur Farce, da auf Seiten der Gäste die beiden gefährlichsten Akteure fehlten. „Von daher hat uns bereits eine unterdurchschnittliche Leistung gereicht, um die Tabellenführung zu verteidigen“, freute sich Trainer Ronny Michael über den doppelten Punktgewinn. Dabei wollte er jedoch nicht verhehlen, dass seine beiden verhinderten Stammkeeper Christoph Meyer und Patrick Steffens von Arne Rode und Sören Schmincke aus dem Landesligakader bestens vertreten wurden. Zudem hatte Michael ein Lob für Hagen Sperling parat, der die Deckung gut organisierte. „Dafür war mir im Angriff zu viel Sand im Getriebe“, befand Daverdens Trainer. Begünstigt durch Undiszipliniertheiten der Gäste (vier von sieben Zeitstrafen wegen Meckern) setzte sich der Primus im zweiten Durchgang rasch ab. Vom 23:19 (49.) enteilte das Michael-Team auf 27:19 (55.) – die Entscheidung.

bjl

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