Verbandsliga: Panitz-Team verpasst Big Point gegen Neuenhaus / „Kein Vorwurf“

Daverdens starke Leistung wird nicht belohnt – 30:34

Daverden - Von Kai CaspersDer Big Point im Kampf um den Klassenerhalt für Handball-Verbandsligist TSV Daverden – er war zum Greifen nahe. Bis zur 57 Minute hatte das Team von Trainer Thomas Panitz die favorisierte SG Neuenhaus/Uelsen gut im Griff. Abgerechnet wird jedoch erst nach 60 Minuten. Und da hatten die Gäste beim 34:30 (13:16) dann doch knapp die Nase vorn.

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat mich spielerisch und kämpferisch überzeugt. In den entscheidenden Phasen haben wir jedoch im Gegensatz zu Neuenhaus unsere Chancen nicht genutzt. Und deshalb steht die SG auch oben und wir unten in der Tabelle“, bilanzierte Panitz.

Obwohl auf Seiten der Daverdener mit Beinker, Meyer, Willus und Techentin einige wichtige Spieler fehlten, erwischten die Gastgeber einen glänzenden Auftakt. Mit einem Doppelschlag sorgte Marin Wrede beim 5:2 (9.) erstmals für eine deutliche Führung. Von den Gästen war bis dato mit Ausnahme von Shooter Jörn Wolterink nicht viel zu sehen. „Das ist ein echter Brocken, den man im Grunde genommen kaum verteidigen kann. Aber solange wir die anderen im Griff hatten, waren mir seine Tore eigentlich egal“, war Panitz ansonsten mit der Deckungsarbeit seiner Mannschaft zufrieden. Das konnte er auch, denn auch zur Pause hatten die Daverdener beim 16:13 gegen die SG-Wolterink noch verdient die Nase vorn. Gleiches Bild auch in der zweiten Halbzeit. Während die Gäste in spielerischer Hinsicht weiterhin nicht viel zu bieten hatten, ließ das Panitz-Team gut den Ball laufen und fand immer wieder die Lücken in der SG-Deckung. Allerdings fehlte es im Abschluss am nötigen Quäntchen Glück, denn nach dem 19:16 durch Sascha Nijland klatschte der Ball im Anschluss gleich dreimal an den Pfosten. Anstatt einer möglichen Vorentscheidung kamen die Gäste in der 42. Minute erstmals zum Ausgleich – 20:20. Die Daverdener zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und legten durch Ruben Zeidler erneut ein 29:27 (53.) vor. Ab dem 30:30 (57.) lief allerdings nicht mehr viel zusammen. Zunächst scheiterte Nijland frei vom Kreis, ehe er danach auch noch einen Siebenmeter nicht verwandeln konnte. Und das wussten die Gäste in Person von Dennis Leissink zu nutzen. War der bis zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt kein Faktor im Spiel der SG gewesen, taute Leissink in den letzten drei Minuten auf und sorgte mit seinem Doppelpack zum 30:33 für die Entscheidung. Panitz: „Leissink und Wolterink haben dann leider den Unterschied ausgemacht.“

Tore TSV Daverden: Nijland (11/4), Marcell Wrede (5), Marin Wrede (4), Fietze (4), Zeidler (4), Sperling (1), Jodat (1).

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