Regionsoberligist feiert ersten Saisonsieg

Daverdens Mannschaftssitzung verfehlt ihre Wirkung nicht – 34:19 gegen HSG Cluvenhagen

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Mit einem Dreierpack kurz vor dem Ende sorgte Morsums Daniel Meyer (rechts) bei der 21:27-Niederlage gegen Rotenburg II zumindest noch für etwas Ergebniskosmetik.

Verden - Durchatmen hieß es für Handball-Regionsoberligist TSV Daverden. Im fünften Anlauf gelang beim deutlichen 34:19-Erfolg im Derby über die HSG Cluvenhagen/Langwedel endlich der erste Saisonsieg glückte. Ohne sich großartig strecken zu müssen kam die SG Achim/Baden IV zu einem Pflichtsieg gegen die HSG Stuhr II. Dagegen musste der TSV Morsum beim 21:27 gegen Tabellenführer TuS Rotenburg II seine zweite Saisonniederlage einstecken.

SG Achim/Baden IV - HSG Stuhr II 28:24 (11:13) 

Trotz einer schwachen Leistung behielt die SG die Punkte. Das war laut Ralf Wesemann aber auch das einzig Positive. „In der ersten Hälfte haben wir schlecht agiert. Der zweite Abschnitt war einen Tick besser“, befand der SG-Trainer, der seine treffsichere rechte Angriffsseite mit Holger Schote und Mathieu Cauquil lobte. Nach dem Wechsel war Uli Bartsch für den nicht schlechten Thomas Kukys ins SG-Gehäuse gerückt und sorgte für etwas mehr Stabilität. Wesemann: „Stuhr muss man einfach schlagen.“

HSG Cluvenhagen/Langwedel - TSV Daverden III 19:34 (12:17) 

In einer Partie ohne Zeitstrafen feierten die Gäste endlich ihren ersten Sieg. „Entscheidend war, dass wir von Beginn an Tempo gemacht und endlich Handball gespielt haben“, begründete Daverdens Trainer Dirk-Oliver Kühl das deutliche Ergebnis. „Vermutlich hatte auch die Mannschaftssitzung einen Anteil daran.“ Zwischen den Pfosten überzeugten die Daverdener Keeper Jochen Gätje und Jens Hartwig jeweils in ihrer Halbzeit.

HSG Phoenix - TV Oyten II 30:20 (15:11)

Trotz einer guten Phase zu Beginn hatten die Oytener beim Tabellenzweiten letztlich keine Chance. Dabei hatte Außenspieler Sven Lux noch die 6:4-Führung (9.) für die Gäste herausgeworfen. Und auch beim 7:5 (11.) durch den achtfachen Oytener Torschützen Sören Reelfs deutete noch nicht viel auf das kommende Unheil hin. 

In den nächsten Minuten zauberte Phoenix jedoch einen 10:3-Lauf auf das Parkett und hatte beim 15:10 quasi eine Vorentscheidung geschafft. Nach dem Wechsel kamen die Oytener nicht mehr in Schlagdistanz und Meik Stoffel schaffte drei Minuten vor dem Ende mit dem 20:28 den letzten Oytener Treffer.

TSV Morsum - TuS Rotenburg II 21:27 (9:10)

Nur bis zur 36. Minute vermochten die Morsumer dem verlustpunktfreien Tabellenführer Paroli bieten. Zu diesem Zeitpunkt war nach einem Treffer des sechsfache Torschützen Jan-Eike Nienstädt zum 13:14 noch alles im Lot. Was folgte, war jedoch ein 8:1-Lauf des Favoriten, der mit dem 22:14 (46.) die Weichen dann auch vorzeitig auf Sieg gestellt hatte. 

Erst nach dem 27:18 (56.) ließen die Gäste den Morsumern wieder etwas Luft zum Atmen, sodass Daniel Meyer mit einem Dreierpack zum 21:27 zumindest noch für etwas Ergebniskosmetik sorgen konnte. 

bjl

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