Daverdener glänzt im Rückraum und auf Rechtsaußen / 33:29-Pflichtsieg über Stedingen

Heller – der Herrscher der Doppel-Position

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Wieder durchgesetzt: Sebastian Heller glänzte bei Daverdens 33:29 mit elf Toren.

Kreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. DaverdenKreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. Diese Szene begeisterte alle: Daverdens Keeper Sören Schmincke parierte einen Ball, warf übers ganze Feld zu Sebastian Heller, der mühelos zum 20:16 vollstreckte. Es war das Highlight einer mittelprächtigen Partie der Handball-Landesliga, die das Panitz-Team am Sonntag letztlich sicher 33:29 (16:14) gegen die HSG Stedingen gewann. „Ein Arbeitssieg, zwei Punkte – mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen“, quittierte Trainer Thomas Panitz die Erfüllung der Pflichtaufgabe, die im Rennen um die Spitzenplätze weiterhin sämtliche Chancen lassen.

Schmincke und Heller gehörten nicht nur wegen des spektakulären Treffers zu den herausragenden Grün-Weißen. Der Schlussmann wehrte insgesamt elf schwere Bälle ab, darunter einen eminent wichtigen Siebenmeter beim Stande von 15:14. Nach Felix Fietzes 16:14 rettete Schmincke Sekunden vor dem Halbzeitpfiff erneut und ließ den Favoriten so einigermaßen beruhigt in die Kabine gehen.

Linkshänder Heller glänzte in den ersten 30 Minuten im Rückraum mit sieben Toren und legte nach dem Wechsel noch einmal vier Buden drauf – von Rechtsaußen. Ein Wechsel, den Coach Panitz nicht das erste Mal vorgenommen hatte: „Weil uns Hannes Wünsch aus der A-Jugend nicht zur Verfügung stand, fehlte auf Rechtsaußen die Alternative. Und Sebastian kann dort spielen.“ . Vertreten wurde der Hüne nach Wiederanpfiff im Rückraum von Marcell Wrede, der das Spiel sofort an sich riss und sechs Treffer markierte. Panitz: „Auch ihm gebührt ein Lob.“

Doch der Chef auf der Bank hatte auch einiges zu kritisieren. Viel zu oft hatten sich seine Schützlinge in Hälfte eins durch die Bodenpässe von Stedingens Marius Koch an den Kreis düpieren lassen: „Da agierten wir in der Deckung zu offensiv, vor allem auf den Halbpositionen, und haben die Räume gelassen. Erst allmählich haben wir es begriffen und den Kreisläufer dann nach dem Wechsel besser kontrolliert.“

So liefen die Daverdener in der Anfangsphase ständig hinterher, erst beim 12:11 durch Sören Blumenthal gelang die Führung (22.). In Hälfte zwei setzten sich die Hausherren dann langsam ab, Daniel Beinker legte mit dem 21:16 (41.) erstmals fünf Treffer zwischen beide Teams. Trotz einiger Schwächen in der Deckung geriet der Favorit nur noch beim 28:26 (50.) kurz in Gefahr. „Zeigt euch und nehmt die Arme aus der Tasche“, munterte Blumenthal auf. Die Panitz-Sieben bekam das Geschehen wieder in den Griff und ließ Stedingen keine Chance mehr. Den Schlusspunkt setzte Ruben Zeidler per Kempa-Trick zum 33:29.

Tore TSV Daverden: Tielitz (5), Fietze (2), Zeidler (1), Heller (11/2), Blumenthal (2), Beinker (3/1), Marcell Wrede (6), Marin Wrede (1), Willus (1), Jodat (1/1).

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