38. GWW in Daverden: Isabel Schacht & Co. unterliegen Bergen im Finale / Sao Geilo Herren-Dritter

6:9 – „Frühstücksrunde“ vernascht

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Ein seltenes Bild: Isabel Schacht (am Ball) frei vor dem gegnerischen Tor bei der 6:9-Niederlage im Endspiel gegen Oberligist TuS Bergen, der das Maß aller Dinge war.

Daverden - Von Björn Lakemann. Mit der Reduzierung auf fünf Spielfelder tragen die Verantwortlichen des TSV Daverden nicht nur der Tatsache Rechnung, dass es einen Zeltplatz weniger gibt. Entscheidend: Über 15 Mannschaften fehlten auf der diesjährigen Meldeliste – dennoch wurde beim Grün-Weißen Wochenende toller Handballsport geboten, der sich unter den Rasenturnieren in Norddeutschland nicht verstecken muss.

Und die 38. Auflage hatte etwas Besonderes zu bieten. Sowohl bei den Damen A und B als auch bei beiden Herrenkonkurrenzen konnten sich neue Sieger feiern lassen. Im „Elitewettbewerb“ der Damen A der Niedersachsen-Oberligist TuS Bergen, der sich im Endspiel gegen die „Frühstücksrunde“ nicht die Butter vom Brot nehmen ließ. Letztlich kamen die Gäste zu einem 9:6, weil die Mannschaft um aktuelle und ehemalige Handballerinnen des TV Oyten einfach nicht bissig genug agierte. Im Semifinale war Bergen beim 9:5 gegen Bruchhausen-Vilsen überlegen. Die Frühstücksrunde hatte dagegen sein liebe Mühe, bevor das 7:6 gegen TV Oyten II eingetütet war.

Bei den Konkurrenz der Damen B sorgte Newcomer TSV Timmerlah (aus der Nähe Braunschweigs) für einen tollen Einstand. Erst im Finale war gegen den MTV („das andere“) Embsen beim 2:7 Endstation. Im Spiel um Bronze behielten die „Thekenballerinas“ und Keeperin Julia Schlenker mit 6:4 über einen blutjungen TSV Morsum II die Oberhand.

Noch in der Vorrunde am Tag zuvor hatte es so ausgesehen, als sollte der erstmalig startende Mitfavorit SC Eilbek bei den Herren B um die ehemaligen Daverdener Olaf Skornicka und Jan-Dirk Römer (früher Eggers) vorzeitig die Segel streichen. Mit letzter Kraft schafften sie doch noch den Einzug in die Zwischenrunde. Extra anspornt durch die Party am Vorabend zeigten sich die SC-Jungs aber auf den Punkt topfit. Im Semifinale trafen die Hamburger auf die P.E.T. Aktion nahe Lüneburg und feierten mit 6:5 den Finaleinzug. Im Endspiel zeigten Skornicka & Co. dem TuS Bergen, wo der Wind weht und siegten 9:6. Im kleinen Finale siegte Daverden I 11:8 gegen P.E.T.

Als Favorit auf die Titelverteidigung bei den Herren A war netyo 2010 nach Daverden angereist. Doch am Ende mussten Führungsspieler Florian Block-Osmers & Co. anerkennen, dass es bessere Teams gibt. Wie schon oft spielte sich die Uni Magdeburg mit dem Ex-Achimer Ole Harms ins Endspiel. Dort war allerdings knapp Endstation gegen einen bockstarken Oberligisten SVGO Bremen 6:7. Im kleinen Finale war es für den FC Sao Geilo mit dem Achimer Mirco Thalmann im Tor sowie dem effektiven Ex-SGler Niklas Schanthöfer beim 13:6 gegen den TSV Daverden II mehr als deutlich.

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