Verbandsligist putzt Oberligist Schwanewede und zieht ins Viertelfinale / Zweite chancenlos

TSV Daverden gelingt die Pokal-Überraschung

Von der Schiffdorfer Abwehr kaum zu halten: Ole Fastenau feierte mit dem TSV Daverden I drei Siege in drei Spielen und zog überraschend ins Viertelfinale ein. Foto: Hägermann

Daverden – Der TSV Daverden I steht im Viertelfinale des HVN/BHV-Pokals. In eigener Halle setzte sich der Verbandsligist gegen den Oberligisten HSG Schwanewede/Neuenkirchen (19:17), Landesligaspitzenreiter TV Schiffdorf (17:14) und gegen den TSV Daverden II, der in der Landesklasse um Punkte spielt, mit 25:20 durch.

Für den verhinderten Trainer Ingo Ehlers saß Henning Meyer auf der Bank. Im ersten Spiel beim überraschenden 19:17 (11:10)-Sieg gegen Schwanewede/Neuenkirchen lag der Gastgeber vom Anpfiff an der zweimal 30 Minuten in Führung. Über ein 6:3 (8.) ging es mit einem knappen 11:10 in die Pause. Nach dem Wechsel kam die HSG zwar mehrfach zum Ausgleich, konnte aber nie in Führung gehen. Nach einem 17:17 zwei Minuten vor dem Abpfiff machten Erik Beuße und Sascha Nijland mit ihren Toren den 19:17-Sieg perfekt.

Auch gegen Schiffdorf präsentierten sich die Grün-Weißen beim 17:14 (9:7) in Topform und beherrschten die Gäste von der ersten Minute an. Über 6:3 und 8:3 ging es mit einem 9:5 in die Pause. Nach dem Wechsel wurde der TV erst in der Schlussphase stärker und kam auf 14:15 heran. Tore von Ole Fastenau und Erik Beuße machten aber den 17:14-Sieg perfekt. Das abschließende Spiel gegen die eigene Zweite war für Daverden nur noch Formsache. Mit 22:17 (11:9) wurde der Landesklassist bezwungen und der Einzug in das Viertelfinale war mit 6:0 Punkten perfekt. Zweiter wurde Schwanewede/Neuenkirchen mit 4:2 Punkten vor Schiffdorf (2:4). Daverden II war gegen die höherklassigen Gegner ohne Siegchance, hielt sich aber sehr achtbar. Nach der 12:17 (6:8)-Niederlage gegen den TV Schiffdorf, wurden auch die Spiele gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen 10:14 (7:9) und gegen den TSV Daverden mit 20:25 (9:14) verloren.

„Mit dem Einzug in die dritte Runde hatten wir nicht gerechnet. Wir wollen die Siege zwar nicht überbewerten, doch war es auf jeden Fall gut für unser Selbstvertrauen. Der Sieg gegen Schwanewede/Neuenkirchen war der Grundstein für das Viertelfinale. Außerdem haben wir erneut gezeigt, dass wir in eigener Halle eine Macht sind“, freute sich Meyer. Beste Daverdener Torschützen waren in den drei Spielen Ole Fastenau, Sascha Nijland und Constantin Pasenau.  jho

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