37. GWW in Daverden: 2010 Netyo im Finale 10:8 über Sao Geilo / Oytener Damen Turniersieger

Block-Osmers & Co. aus einem Guss

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Mit aller Macht zum Turniersieg: Tobias Freese ließ mit 2010 Netyo wie hier im Halbfinale gegen Magdeburg nichts anbrennen.

Daverden - Von Ulf von der Eltz. Florian Block-Osmers brachte es auf den Punkt: „Wir waren einfach eingespielter als die Konkurrenz.“ Der Spielmacher des Drittliga-Aufsteigers SG Achim/Baden feierte gestern beim 37. Grün-Weißen Wochenende des TSV Daverden mit seinem Team 2010 Netyo fast wie erwartet durch ein 10:8 im Finale über den FC Sao Geilo den Turniersieg bei den Herren A.

Kein Wunder, denn die meisten Akteure zählt Block-Osmers zu seinen Achimer Teamkollegen, die in der Oberliga triumphiert hatten. „Obwohl diesmal weniger von der eigentlichen Netyo-Truppe dabei waren“, wie der Rotschopf bedauerte: „Da darf man sich nie sicher sein, auf dem Feld kann schließlich jeder jeden schlagen. Und das ist ja auch der Reiz.“ Aber da es Aushilfe von Tobias Freese und Kevin Podien gab, rauschte das Team nur so durchs Turnier.

Wobei die 37. Auflage des Riesen-Events erneut ein kompletter Erfolg war. „Wir sind sehr zufrieden, der Ablauf hat mal wieder super geklappt“, freute sich Ralf Felden, als Vorsitzender des ausrichtenden Fördervereins praktisch Chef vom GWW-Team, mit seinen zahlreichen Helfern. Positive Bilanz zog Felden auch, weil bei dem Damen- und Herrenturnier am Sonnabend und gestern mit 60 Teams zehn mehr als im Vorjahr an den Start gegangen waren. Bis auf einen ganz kurzen Regenschauer blieb das Wetter an allen drei Tagen hervorragend.

Im Endspiel der Herren A agierte 2010 Netyo mit den SG-Cracks Patrick Denker und Sören Meier in den Reihen wie aus einem Guss – da konnte sich der FC Sao Geilo um Keeper Martin Dybol sowie den Morsumer Goalgetter Steffen Fastenau noch so mühen. Im Halbfinale hatte sich der Turnier-Dominator 10:8 gegen die Uni Magdeburg durchgesetzt, während Sao Geilo 12:8 gegen Team Kreusen die Oberhand behalten hatte. Die Sachsen-Anhalter wurden durch ein 12:7 gegen Team Kreusen im kleinen Finale Dritter. Bei den Herren B gewann die SG Achim/Baden II mit Neu-Coach Carsten Meyer das Endspiel 10:8 gegen den TSV Daverden II, Dritter wurde der TV Baden durch ein 9:5 gegen P.E.T. Action aus Lübeck.

Bei den Damen A sah Favorit TV Oyten, der praktisch mit seiner Zweiten antrat, im Finale gegen die Oytener All-Stars („Frühstücksrunde“) um Maike Röpke und Imke Hidde beim 3:5 wie der Verlierer aus. „Dann rissen wir jungen Wilden das Steuer aber noch rum“, freute sich Franca Jakob diebisch – am Ende hieß es 10:6 für den TVO. Der Turniersieger hatte im letzten Match der Vorrunde mit 21:5 gegen ATS Bexhövede auch für das Rekordergebnis des GWW gesorgt. Turbine Thedinghausen verpasste im kleinen Finale mit 5:6 gegen den TuS Bergen den dritten Platz.

Die HSG Cluvenhagen/Langwedel sicherte sich den Triumph bei den Damen B. Im Endspiel feierte das Team um Trainerin Svenja Vast ein 8:6 gegen den TSV Daverden. Den dritten Rang belegten die Thekenballerinas durch einen 7:6-Erfolg im kleinen Finale über die SG Achim/Baden.

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