SG Achim/Baden II sieht sich bestens gerüstet

Das Saisonziel ist klar definiert: Für Katz zählt nur der Aufstieg

Mit diesen Neuzugängen peilt die SG Achim/Baden II die Rückkehr in die Verbandsliga an, von links: Kjell Wilkens, Jannis Jacobsen, Erik Schmidt, Johannes Seliger, Jan Ohlhorst.
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Mit diesen Neuzugängen peilt die SG Achim/Baden II die Rückkehr in die Verbandsliga an, von links: Kjell Wilkens, Jannis Jacobsen, Erik Schmidt, Johannes Seliger, Jan Ohlhorst.

Achim/Baden – Mit Spannung blickt Handball-Landesligist SG Achim/Baden II der ersten Bewährungsprobe am Sonnabend gegen die HSG Stuhr entgegen. Dabei setzt Cord Katz die Mannschaft bereits vor dem Saisonauftakt unter Druck. „Auch wenn wir im Rückraum etwas schmal besetzt sind, kann bei der Qualität unseres Kaders nur der Aufstieg in die Verbandsliga das Ziel sein“, nimmt der SG-Manager, der Cheftrainer Florian Schacht während dessen Urlaub in den Übungseinheiten vertrat, kein Blatt vor den Mund.

Die Oberligareserve verfügt in dieser Saison über einen sehr großen Kader. Für Katz aber auch zwingend notwendig: „Durch Verletzungen und den einen oder anderen privaten Termin könnte es sicher mal eng werden. Außerdem ist es gut möglich, dass mitunter mal in unserer ersten Mannschaft in der Oberliga ausgeholfen werden muss. Daher brauchen wir jeden einzelnen Spieler!“ Dass es dabei aufgrund des großen Kaders und daraus resultierender unpopulärer Entscheidungen zu Missgunst kommen könnte, schließt Katz kategorisch aus. „Schließlich steht der Erfolg der Mannschaft an erster Stelle. Außerdem wissen alle, worum es geht.“

Erfolg der Mannschaft steht an erster Stelle

Auch wenn die SG-Reserve nicht über die klassischen Shooter verfügt, sind die Tore aus der zweiten Reihe extrem wichtig. Gleichwohl macht Katz deutlich, dass es in erster Linie über spielerische Lösungen gehen soll. „Aber natürlich muss da auch aus dem Rückraum der nötige Druck auf die gegnerischen Deckungsspieler kommen, damit wir unsere bärenstarken Kreisläufer in Position bringen können“, so der SG-Manager. Und tatsächlich. Mit Moritz Schlebusch und Routinier Arne Zschorlich war das Schacht-Team ohnehin schon sehr gut aufgestellt. Dazu gesellt sich nun mit dem groß gewachsenen Erik Schmidt aus dem eigenen Oberligateam eine weitere Kante. Hinzu kommt der wendige Neuzugang Johannes Seliger, der die gegnerischen Defensiven vor andere Aufgaben stellt. „Johannes kann noch eine Menge von Moritz und Erik lernen. Auch in der Deckung sind die beiden Stammakteure ein durchaus knuffiger Innenblock“, schmunzelt Cord Katz. Die körperliche Präsenz eines Moritz Schlebusch, der schon in der Ersten ausgeholfen hat, ist definitiv beeindruckend. Erik Schmidt harmoniert hervorragend mit Mittelmann Max Schirmacher und macht auch in der Deckung keine Kompromisse.

Neben Seliger sind auch die anderen Neuzugänge Kjell Wilkens und Jan Ohlhorst ein bemerkenswerter Schritt in Richtung Verjüngung des Kaders. „Wir wollen Jan als neuen Mittelmann in unser Spiel einbinden und Kjell, der als Linkshänder Vorteile auf der halbrechten Angriffsseite hat, könnte ein Shooter werden. Allerdings braucht er noch seine Zeit“, baut Katz keinerlei Druck auf.

Max Schirmacher soll das Spiel lenken

Als Spielmacher ist derzeit Max Schirmacher erste Wahl. Nicht von ungefähr soll er laut Katz auch eine Führungsrolle im Team übernehmen. Und das soll er auch gleich zum Auftakt gegen Stuhr unter Beweis stellen. Allerdings gibt es aktuell schon einige kleinere personelle Engpässe. Jonas Koch kuriert noch einen Bänderriss aus, Marico Dumke hat angesichts eines langen Urlaubs Trainingsrückstand, Tjark Meyer laboriert an Knieproblemen und Sören Meier-Leffers hat sich zuletzt verstärkt auf seine werdende Rolle als Vaters von Zwillingen vorbereitet. Da augenscheinlich nur eine Mannschaft den Aufstieg in die Verbandsliga schaffen kann, gelte es von Beginn an hellwach zu sein. Daher wäre ein klarer Erfolg zum Saisonauftakt schon eine kleine Duftmarke in Richtung der Konkurrenz.

Von Björn Lakemann

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