FSV-Keeper: Gehirnerschütterung / Mannig hält Elfer beim 3:0 über Dörverden

Danny Becker: Erst große Sorgen – dann Entwarnung

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Kopf-Arbeit: Langwedel-Völkersens Frederik Bormann (hinten) setzte sich in diesem Duell gegen Dörverdens Spielertrainer Nils Pohlner (rechts daneben) durch. Jakob Glaser (vorne) brauchte nicht einzugreifen. Der FSV siegte verdient 3:0. ·

Langwedel - Von Ulf von der EltzDa stockte gestern allen der Atem: Danny Becker, Keeper des Fußball-Bezirksligisten FSV Langwedel, blieb nach einem Zweikampf mit Dörverdens Onur Kaya zunächst bewusstlos liegen, wurde minutenlang behandelt und musste ins Krankenhaus. Am Abend kam dann die Entwarnung – „nur“ eine starke Gehirnerschütterung. Der 3:0 (1:0)-Sieg des Neulings geriet dabei fast in den Hintergrund.

„Danny sollte auf Rat der Ärzte noch zur Beobachtung bleiben. Wir sind froh, dass es nichts Schlimmeres ist“, machte sich nicht nur Coach Sascha Lindhorst große Sorgen um seinen Torhüter, der über Schmerzen an Nacken und Rücken geklagt hatte.

Aber nicht nur wegen dieses Schocks wurde es ein Match, in dem die Torhüter in den Fokus gerieten: Becker war beim Herauslaufen mit Kaya kollidiert und hatte einen Strafstoß verursacht. Sein Stellvertreter Patrick Mannig musste ins kalte Wasser – und wehrte den Schuss des Gefoulten ab (26.). Dass Kaya angesichts des Geschehens besser nicht an den Punkt getreten wäre, entkräftete sein Coach Nils Pohlner: „Matti war schon vom Platz, da ist Onur halt unser nächster Schütze.“ Vier Minuten zuvor war Matthias Precht in die Kabine gebracht worden, nachdem er nach einem langen Schritt mit instabilem Knie passen und ebenfalls zur Untersuchung ins Krankenhaus musste.

Bis zu diesem Zeitpunkt führte Langwedel-Völkersen durch Jakob Glasers satten Schuss von der Strafraumgrenze nach zu kurz abgewehrter Ecke zwar 1:0 (9.), die Grün-Weißen überzeugten jedoch durch schnelle Kombinationen. „Ich hatte Dennis Groß vor die Viererkette gestellt, da kam Dörverden aber gut durch, weil es Anspielstationen hatte. In Hälfte zwei haben wir das dann geändert“, analysierte Lindhorst. Wobei der FSV-Übungsleiter gestand, dass Prechts Aus seiner Elf in die Karten spielte.

Nach dem Wechsel dominierten die Gastgeber, weil sie nun besseren Zugriff aufs Spiel bekamen und Dörverden im Angriff absolut harmlos blieb. Mit dem 2:0 (64.) entschied Daniel Throl das Match frühzeitig – sein Solo quer zum Strafraum gegen Stamikow, Rosebrock und Schünemann war ebenso sehenswert wie der satte Schuss. „Da hat er endlich mal seine ganze Klasse ausgespielt“, freute sich Lindhorst.

Und Throl sorgte auch für den 3:0-Endstand, als er nach plumpen Foul von Christian Schünemann an Bastian Heimbruch per Strafstoß erfolgreich war (70.). Bei weiteren Chancen hätte der FSV den Sieg noch höher gestalten können, aber auch so zeigte sich Lindhorst „mit dem Ergebnis 100 Prozent zufrieden. Auch unser Spiel war im zweiten Durchgang wesentlich besser.“ Sein Gegenüber Pohlner erkannte den Erfolg als verdient an: „Das hat Langwedel gut gemacht. Uns fehlte ohne Precht einfach das Tempo nach vorne. Darüber hinaus leisteten wir bei zwei Toren Hilfe, so Tage hast du mal.“

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