FSV-Stürmer trifft viermal gegen erschreckend schwache Achimer

6:0 – Daniel Throl nicht zu stoppen

Langwedels Edward Kelsch (links) zeichnete im Derby gegen den TSV Achim nicht nur für den 1:0-Führungstreffer verantwortlich, sondern war auch in den Zweikämpfen, wie hier gegen Aykut Kaldirici, sehr präsent. Foto: Hägermann

Langwedel - Von Kai Caspers. Die Pausenansprache von Sven Zavelberg – sie war kurz aber heftig. Nach gefühlten fünf Minuten war der Trainer des Fußball-Bezirksligisten TSV Achim bereits wieder auf dem Platz und machte seinem Unmut lautstark Luft. „Das ist Angsthasenfußball ohne jegliche Einstellung. Wir laden den Gegner durch haarsträubende Fehler ja regelrecht zu Toren ein.“ Das Donnerwetter hätte sich Zavelberg jedoch sparen können. Denn besser wurde es auch in der zweiten Hälfte nicht. Daher waren die Achimer im einseitigen Derby beim FSV Langwedel-Völkersen mit dem 0:6 (0:3) sogar noch gut bedient.

Den von Emrah Tavan trainierten Gastgebern war der unbedingte Siegeswille von Beginn an deutlich anzumerken. Auf dem nur schwer zu bespielenden Platz wurden die Gäste konsequent unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen. Und das sollte sich dann auch früh bezahlt machen. Denn nachdem die Achimer in der siebten Minute vergeblich auf Abseits gespielt hatten, wusste sich Patrick Spitzer an der eigenen Strafraumgrenze nur noch mit einem Foul zu helfen. Den fälligen Freistoß verwandelte Edward Kelsch zur verdienten Führung – 1:0. Das trug nicht gerade zur Sicherheit beim Team von Sven Zavelberg bei. Im Gegenteil. Immer wieder leisteten sich die Gäste katastrophale Fehlpässe vor dem eigenen Strafraum. Doch Thorben Wendt und Philip Schmidt (17./27.) vermochten diese zunächst nicht zu nutzen. Erst in der 36. Minute erhöhte Daniel Throl nach Kelsch-Vorarbeit auf 2:0. Kurz vor dem Wechsel setzten die Achimer dann nach einer Ecke nicht konsequent genug nach und wurden dafür von Throl eiskalt bestraft, der einen Konter über Schmid zum 3:0 vollendete. „Natürlich habe ich mich über die klare Führung gefreut. Aber ich habe meinen Spielern in der Kabine auch gesagt, dass es noch deutlicher hätte stehen müssen“, fand FSV-Trainer Tavan sogar noch einen leichten Ansatz zur Kritik.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte leistete sich dann auch noch TSV-Keeper Vincent Schicks einen Patzer, als er von Niclas Tiedemann mit einem haltbaren Schuss aus 25 Metern überrumpelt wurde – 4:0 (47.). Erst in der 57. Minute der erste Achimer Torschuss. Doch FSV-Keeper Mika Haase hatte keine Probleme mit dem Fallrückzieher von Tim Melzer. Wie es besser geht, demonstrierte Throl in der 68. Minute mit dem 5:0. Unmittelbar danach hätte Schmid (69.) nachlegen müssen. Allerdings ließ der nächste Treffer nicht lange auf sich warten, denn mit seinem vierten Treffer zum 6:0 (70.) machte Throl das halbe Dutzend voll. Die Chance zum Ehrentreffer verpasste Tim Melzer in der 73. Minute, als er zunächst nur den Pfosten traf und der Nachschuss von Aykut Kaldirici geblockt wurde. Tavan: „Wir haben bis zum Schluss nicht nachgelassen. Auch fußballerisch war das eine gute Leistung.“

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