Team aus Thedinghausen vorn dabei

Dakar-Rallye: Schröder/Bland jetzt im Konzert der Großen

Mit Vollgas und Attacke durch den Wüstensand. Da hebt der Nissan auch mal ab.
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Mit Vollgas und Attacke durch den Wüstensand. Da hebt der Nissan auch mal ab.

Thedinghausen – Nach der eher durchwachsenen siebten Etappe lief es für die Thedinghauser „Dakar-Spezis“ Daniel Schröder und seinem Beifahrer Ryan Bland am Tag zehn der härtesten Rallye der Welt wie am Schnürchen. Das PS Laser-Team absolvierte die achte Etappe „Al-Dawadimi – Wadi Ad Dawasir“ trotz eines Starts aus der hinteren Region ohne jegliche Probleme und konnte sich so letztlich von Rang 177 so weit nach vorn vorarbeiten, dass beide den nächsten Streckenkurs nun als 35. aufnehmen können.

Etappe 8 führte erneut durch die Wüste. Abfahrt aus dem Biwak war um 9.52 Uhr. Für das Duo hieß es mächtig Kilometer im Sand fressen. Die Verbindungsetappe zum Start der Wertungsetappe ging über 166,45 km, es folgten 394,90 Kilometer auf der Special Stage und dann noch einmal 268,94 km bis zum nächsten Biwak. Auch das Servicteam hatte einen ordentlichen Turn abzuspulen, nachdem die Mechaniker am Tag zuvor einiges am Nissan zur korrigieren hatten und erst um 3 Uhr morgens ins Bett gefunden hatten. Schlaf gab es aber wenig. Denn bereits um sieben Uhr musste das Team wieder auf die Strecke, um zeitig im nächsten Biwak zu sein, da der Truck nur 80 Km/h fährt. Im Biwak in Wadi Ad Dawasir schlugen die fleißigen Helfer dann um 16 Uhr auf. So blieb genügend Zeit, um das Lager aufzubauen.

Und auch Schröder/Bland ließen nicht lange auf sich warten. „Da wir so spät gestartet sind, hatten wir entsprechend viele langsame Teams vor uns. Jedoch war es ziemlich windig, das hat uns in die Karten gespielt und wir konnten eigentlich relativ gut Gas geben und sind auch ziemlich schnell an vielen Fahrzeugen vorbeigekommen. Uns kam zugute, dass wir im Sand genügend Platz hatten, um unsere Überholmanöver zu starten“, erklärte Schröder später. In dieser Etappe belegte das Duo letztlich den 32. Platz, „und haben in der Special Stage bestimmt um die 40 Fahrzeuge überholt. Wir hatten erfreulicher Weise null Probleme und sind soweit super durch die Dünen gekommen“, so der Thedinghauser weiter. Einmal musste ein Stopp eingelegt werden, um etwas Luft von den Reifen zu lassen, „ansonsten sind wir sehr gut überall durchgekommen, ohne uns festzufahren. Unterwegs haben wir viele Fahrzeuge gesehen, die auf dem Dach oder auf der Seite lagen. Von daher sind wir sehr zufrieden, dass wir das Ganze so gut durchbekommen haben. So gibt es heute nichts zu meckern!“ Damit konnten dieses Mal auch die Mechaniker zeitig ins Bett. Durch die starke Platzierung spielen Schröder/Bland nun im Konzert der Großen und Schnellen mit – was für ein Erfolg.  vst

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