Däne gewann in Vorjahren Dressur „Grand Prix - Kür“ bei VER-Dinale / A-Kader als Ziel

Martin Christensen will Triple-Chance nutzen

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Hofft auf seinen dritten Sieg in Folge: Martin Christensen.

Kreis-Verden - Von Jürgen Honebein. Zweimal in Folge bei der VER-Dinale den Dressur „Grand Prix - Kür“ gewinnen – das gelang bisher nur Karin Rehbein auf Capuccino, Jochen Vetters auf Fanano, Hartwig Burfeind auf Goofy de Lully und 2014 sowie 2015 dem für den Hamburger Stall Tannenhof reitenden Martin Christensen auf FBW De Vito.

Der 49-jährige Däne wird auch in diesem Jahr (28. bis 31. Januar) dabei sein und besitzt die große Chance, mit einem dritten Sieg in Folge eine neue Bestmarke zu setzen. Doch das wird nicht einfach, zumal er in der Verdener Niedersachsenhalle nicht auf FBW De Vito, sondern auf dem zwölfjährigen Hannoveraner Fuchswallach Dancing Elvis von Del Piero/Espri an den Start gehen wird. Aber auch Dancing Elvis hat 2015 mehrfach seine große Klasse bewiesen. Martin Christensen reitet auf der VER-Dinale auch die Kleine Tour und hat dafür die achtjährige talentierte Stute Eviva von Estobar/Wolkenstein vorgesehen.

Christensen war bis zu seinem 16. Lebensjahr im dänischen Kerteminde am Großen Belt auf der Ostseeinsel Fünen zu Hause. Mit den Pferden kam er im Alter von zehn Jahren auf einem dortigen Bauernhof in Kontakt. Es folgte später eine Lehre bei Burkhard Wahler auf dem Klosterhof Medingen. Dort versuchte er sich auch im Springreiten, doch merkte er schnell, dass ihm die Dressur viel besser lag. Seit 1999 ist Martin Christensen zusammen mit Bettina Schellin und Wolfgang Stritzke sportlicher Leiter auf dem Stall Tannenhof in Wedel. Trainiert wird oftmals bei seinem Freund, dem Deutschen Ex-Meister und Coach des dänischen Nationalteams, Rudolf Zeilinger, in Emsbühren. Martin Christensens bisher größte Erfolge waren mehrere Landesmeisterschaften und Berufsreiterchampionate von Hamburg und Schleswig-Holstein. Auch in der Rangliste Dressur in Schleswig-Holstein/Hamburg hat er meist die Nase vorn. In der aktuellen deutschen Dressurrangliste liegt Martin Christensen auf Rang 18.

Auch wenn bei ihm der Spaß am Reiten immer im Vordergrund steht, würde er gern einmal einen internationalen „Grand Prix“ gewinnen und aus dem dänischen B-Kader in den A-Kader aufsteigen. „Ich stelle mich aber auch immer gern der Herausforderung, mit jungen Pferden zu arbeiten und sie auf ein hohes Niveau zu bringen“, sagt der sympathische Reitersmann.

Zur Entwicklung des in jüngster Vergangenheit schon einmal in die Kritik geratenen Dressursports hat er eine klare Meinung: „Die Richter stehen für mich mehr denn je in der Verantwortung. Sie haben es in der Hand, einem gut gerittenen, losgelassenen und zufriedenen Pferd auch einmal eine höhere Wertnote zu geben und somit kritikwürdiges Reiten zu unterdrücken.“ Auf die VER-Dinale 2016 freut er sich wieder besonders: „Das Engagement des Veranstaltungsteams, die Menschlichkeit, die Top-Bedingungen und die gute Atmosphäre sind in der Niedersachsenhalle einfach super“, sagt der 49-jährige Däne.

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