Duathlon: EM als auch WM im Fokus

Countdown für Siedlitzki läuft an

Spekuliert mit einer Medaille bei der anstehenden Duathlon-EM als auch bei der WM: Der Armsener Christian Siedlitzki.

Armsen - So langsam wird es ernst für den in Armsen lebenden Österreicher Christian Siedlitzki. Dank seines im vergangenen Jahr erzielten dritten Platzes bei der Duathlon-Europameisterschaft stehen in den nächsten Wochen wieder große Aufgaben für den 50-Jährigen an. Mitte April startet er für sein Heimatland bei der Duathlon-EM in Kalkar (Deutschland) und Anfang Juni bei der Duathlon-WM in Aviles (Spanien).

Bei beiden Wettbewerben rechnet der Verdener Leichtathlet sich aufgrund seiner aktuellen Form große Chancen auf einen Platz unter den ersten Drei aus. Fünf Medaillen in den vergangenen fünf Jahren durfte sich Siedlitzki über die Sprintdistanz (5 km Laufen – 20 km Radfahren – 2,5 km Laufen) schon umhängen lassen. Jetzt möchte er bei der EM seine erstes Gold einfahren. Diese Europameisterschaftsmedaillenfarbe fehlt ihm nämlich noch in seiner Sammlung. Allerdings: 2011 wurde der Österreicher schon einmal Duathlon-Weltmeister in Gijon (Spanien). Die größte Konkurrenz kommt wie in jedem Jahr aus Großbritannien.

Beide Wettbewerbe könnten nicht unterschiedlicher sein. Kalkar, für Siedlitzki ein sogenanntes Heimrennen, flach und schnell. Hier sind neben Ausdauer vor allem Sprinterqualitäten gefragt. Der Kurs kommt dem Armsener sehr entgegen. Für dieses Rennen gilt das Windschattenverbot. Kalkar, die verträumte Stadt am Oberrhein, hatte schon 2015 die Deutsche Meisterschaft ausgetragen. Siedlitzki erinnert sich: „Einzigartig ist die überdachte Wechselzone im Wunderland Kalkar und der Zielbereich auf dem Marktplatz, wo die Aktiven frenetisch von den Zuschauern empfangen werden.“ Erstmals gibt es dabei den direkten Vergleich mit den Gleichaltrigen, denn Siedlitzkis Altersklasse (AK 50) erhält gemeinsam mit den älteren Jahrgängen eine eigene Startzeit. „So kann man von Anfang an sehen, wie man im Rennen liegt. Ganz anders wird es dagegen bei der WM in Aviles. In den letzten Jahren wurde das Windschattenfahren in den Altersklassen immer mehr zum Problem und nicht mehr

„Die ersten fünf Kilometer entscheiden“

kontrollierbar. Daher hat sich der internationale Triathlonverband dazu entschlossen, 2016 die beiden Sprintdistanzen bei der Triathlon- als auch Duathlon-WM windschattenfrei zu geben. Siedlitzki: „Total unterschiedliche Voraussetzungen, da Zeitfahrräder bei diesen Bewerben verboten sind. Bei den Profis gilt diese Regelung allerdings schon Jahren.“

Der 50-Jährige sieht als starker Läufer gerade beim Duathlon gewisse Vorteile für sich: „Die ersten fünf Kilometer werden entscheidend sein über Sieg oder Niederlage. Mein Ziel ist es, das erste Paket beim Radfahren zu erwischen und kraftsparend zu fahren, um beim abschließenden 2,5-km-Lauf dann nochmals richtig Gas geben zu können.“ -   vst

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