Coronaverdacht auch in Achim – doch es wird gespielt

Sekunden vor dem 0:3: Achims Keeper Vincent Schicks kann hier noch vor Rayk Hess klären, den Nachschuss aber verwandelt Christo Stergioulas.
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Sekunden vor dem 0:3: Achims Keeper Vincent Schicks kann hier noch vor Rayk Hess klären, den Nachschuss aber verwandelt Christo Stergioulas.

Achim – Diese 0:3 (0:1)-Niederlage war für den Fußball-Bezirksligisten TSV Achim im Heimspiel gegen den Heeslinger SC II so unnötig wie ein Kropf. Denn die Hausherren waren nicht unbedingt das schlechtere Team, trafen aber in fast allen wichtigen Momenten die falsche Entscheidung und leisteten sich zudem einfach zuviele völlig unnötige Ballverluste und Fehlpässe.

„Wenn wir nach der Pause das 1:1 machen – und die Chance war da, dann wäre auch Heeslingen sicher ins Wanken gekommen. So aber haben wir das Spiel teilweise hergeschenkt, haben uns unter Wert verkauft“, konstatierte da später Achims Coach Sven Zavelberg, der aufgrund eines Coronaverdachtfalles in seinem Team die Partie eigentlich absagen wollte. „Doch Heeslingen hat das abgelehnt. Das fanden wir schon etwas befremdlich“, erklärte Zavelberg wertfrei. „Stimmt, wir wollten spielen. Denn ich denke, wenn wir jedes Spiel absagen, wo ein Verdachtsfall besteht, können demnächst kaum noch welche ausgetragen werden. Wir haben uns mit der Staffelleitung kurzgeschlossen und Claudia von Kiedrowski hat uns bestätigt, dass man durchaus spielen könnte, die Statuten nichts anderes sagen“, erklärte da HSC-Trainer Dominique Schneider auf Nachfrage.

Der fuhr mit seinem Team dann die ersten drei Punkte der Saison ein – für ihn durchaus zurecht: „Unser Matchplan ist aufgegangen. Wir wussten, dass Achim uns mit langen Diagonalbällen von Küsel und Schönfeld bespielen würde und haben beide gut aus der Partie genommen. Ich denke, der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung!“

Aufgrund der Chancenverteilung sicherlich, da verzeichneten die Gäste ein klares Plus. Und hatten Glück, dass die Platzherren bei den Gegentoren echte Geschenke verteilten. Beim 0:1 (10.) ließen sie einen völlig harmlosen Flankenball durch den Fünfer trudeln, Calvin Blicharski brauchte da nur Danke sagen. Beim 0:2 (53.) durfte Nico Finke aus 25 Metern abziehen, ohne jeglichen Druck zu bekommen. Und beim 0:3 (69.) setzte der starke Christo Stergioulas nach einem schnellen Angriff beherzt nach.

Auf Achimer Seite indes scheiterten Fabian Schmidt (49.), Tim Melzer (61.) als auch Ibo Lailo (71.) an Heeslingens kleinen aber starken Keeper Leon Klindworth.

Von Frank Von Staden

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