TSV Ottersberg wehrt sich beim 19:23 nach Kräften / Intschede zu fehlerhaft

Cordes: In unser Situation ist einfach nicht mehr drin

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Eine Etage höher als die Oytener Deckungsspieler: Embsens sechsfacher Torschütze Fabian Schröder. ·

Verden - Auch im Derby der Handball-Kreisoberliga gab es für den TSV Embsen nichts zu holen. In eigener Halle unterlag das Team von Heiner Cordes deutlich mit 19:27 (11:15) und steckt damit weiterhin im Tabellenkeller fest. Niederlagen setzte es auch für Intschede und Ottersberg.

TSV Ottersberg - HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf 19:23 (9:10). Trotz der Niederlage wollte Thomas Cordes seinem Team gar keinen großen Vorwurf machen. „In unserer derzeitigen Situation ist einfach nicht mehr drin. Denn wieder einmal haben mir fünf Stammspieler gefehlt. Das hat sich in den entscheidenden Situationen dann bemerkbar gemacht“, war der Ottersberger Coach ansonsten mit dem Auftritt durchaus zufrieden. Noch in der ersten Halbzeit wussten die Ottersberger den favorisierten Tabellendritten mächtig zu ärgern. Nicht von ungefähr war dann beim 9:10 auch alles offen. Doch mit zunehmender Spieldauer machten sich dann die fehlenden personellen Alternativen bemerkbar. Zu allem Überfluss kassierte dann auch noch Marco Schröder eine Rote Karte. „Das war kein grobes Foul. Doch beim Gegenstoß hätte er einfach wegbleiben sollen“, so Cordes. In der Endphase häuften sich dann auf Seiten der Ottersberger in Anbetracht der nachlassenden Kondition die Fehler und die Gäste sorgten mit dem 19:15 für die Vorentscheidung.

TSV Embsen - TV Oyten 19:27 (11:15). Auch wenn seine Mannschaft nunmehr die sechste Niederlage in Folge kassierte, fand Heiner Cordes noch lobende Worte. „Es ist wirklich beeindruckend, wie sich die Jungs Woche für Woche finden und an ihre Grenzen gehen. Das zeigt, dass unser Gefüge nach wie vor intakt ist“, hofft Embsens Trainer nun darauf, dass sich über kurz oder lang die Personaldecke entscheidend verbessert. Denn auch gegen Oyten standen ihm gerade einmal acht Spieler zur Verfügung, während der Lokalrivale auf einen vollen Kader zurückgreifen konnte. Das wussten die Gäste dann auch bestens zu nutzen und setzten sich über 7:4 und 11:7 (20.) bis zur Pause auf 15:11 ab. Die Gastgeber gaben sich jedoch nicht geschlagen und boten Oyten nach Kräften Paroli. „In den letzten vier Minuten haben wir uns dann aufgegeben und noch fünf Tore kassiert. Daher ist das Ergebnis für mich auch etwas zu hoch ausgefallen“, war Oyten für Cordes nicht zwingend acht Tore besser.

TuS Rotenburg II - TSV Intschede 32:28 (15:13). Mit einem Sieg im Duell der beiden direkten Tabellennachbarn hätten die Gäste aus Intschede einen entscheidenden Schritt in Sachen Klassenerhalt machen können. Aber daraus wurde nichts. Das Team von Gerd Meyer legte zwar ein 2:0 vor, doch in der Folge agierte Intschede viel zu fehlerhaft und geriet zur Pause mit 13:15 ins Hintertreffen. Gleiches Bild auch nach dem Wechsel. Immer dann, wenn das Meyer-Team mal hätte ausgleichen können, leistete es sich einfach Fehler. Nach dem 28:30 brachte auch eine offene Deckung keine Wende. · kc

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