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Achim/Badens Cord Katz will es über die Erfahrung richten

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Von: Kai Caspers

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Nach seiner Zeit bei der SG Achim/Baden war Linksaußen Aljoscha Schmidt lange Jahre ein Aktivposten des Bundesligisten GWD Minden.
Nach seiner Zeit bei der SG Achim/Baden war Linksaußen Aljoscha Schmidt lange Jahre ein Aktivposten des Bundesligisten GWD Minden. © imago

Auch bei Cord Katz und Ralf Wesemann, verantwortlich für die beiden Teams der gastgebenden SG Achim/Baden, steht im Vorfeld des Ü40-Turniers unter dem Motto „Sterne des Handballs“ der Spaß eindeutig im Vordergrund. „Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit langjährigen Weggefährten und viele gute Gespräche im Anschluss am Tresen“, lassen beide unisono wissen.

Achim – Die Zeit der Vorbereitung ist vorbei. Am Sonnabend startet um 14.30 Uhr mit der Partie zwischen der SG Achim/Baden II und dem TSV Daverden das Ü40-Turnier unter dem Motto „Sterne des Handballs“ in der Achimer Gymnasiumhalle. Dabei sind die Gastgeber gleich mit zwei Teams vertreten, wobei die Mannschaft um Kapitän Cord Katz sicherlich ein ganz besonderes Augenmerk verdient. Denn der SG-Kader besteht in erster Linie aus Akteuren, die seinerzeit mit Platz acht in der 2. Bundesliga für den bis dato größten Erfolg der Vereinsgeschichte gesorgt haben.

Dennoch will Katz von einer Favoritenrolle im Vorfeld nichts wissen. „Im Gegensatz zu den anderen Mannschaften haben wir noch gar nicht trainiert. Daher gucken wir mal, wie es dann um die Kondition bestellt ist. Aber zur Not müssen wir es eben über die geballte Erfahrung richten“, lacht der Manager des Oberligisten SG Achim/Baden. Aber letztlich spielt das Abschneiden für Katz ohnehin nur eine nebensächliche Rolle. „Auch wenn der Kontakt zu den meisten Leuten nicht abgerissen ist, war er doch nur sporadischer Natur. Das hat sich spätestens nach der Gründung einer Whatsapp-Gruppe für diese Veranstaltung geändert. Was da alles los war – es war spektakulär“, schwärmt Katz. Leider müssen die Gastgeber gleich auf zwei ihrer Ex-Leistungsträger verzichten. Denn sowohl Linkshänder Lars „Bum Bum“ Friedrich als auch Mario Allendörfer mussten aus privaten Gründen passen. Dabei hatte Letzterer schon zugesagt. „Mario hatte jedoch eine Hochzeit verpennt. Aber das passt ja auch zu ihm. Da hat sich also nichts geändert“, schmunzelt Katz. Dafür stehen neben dem Ex-Publikumsliebling Ariel Panzer mit Uwe Inderthal und Tomasz Malmon gleich zwei Ex-Trainer in Achim auf der Platte. „Beide waren in der Vergangenheit Spieler und sind es auch bei dem Oldie-Turnier. Daher gab es hinsichtlich ihres Einsatzes auch keine Zweifel“, so Katz.

Auch Achim/Badens ehemaliger Publikumsliebling Ariel Panzer kehrt zum Turnier nach Achim zurück.
Auch Achim/Badens ehemaliger Publikumsliebling Ariel Panzer kehrt zum Turnier nach Achim zurück. © Imago

Ich habe keine Präferenz auf welchen Gegner ich mich besonders freue. Ich sehe die anderen Teams ohnehin nicht als Gegner, sondern sehe da überall nur Handballfreunde rumlaufen.

Achim/Badens Cord Katz

Während Gruppengegner TSV Verden im Vorfeld bereits deutlich gemacht hat, dass die Partie gegen Achim/Baden definitiv das Highlight sein wird, hegt der SG-Kapitän in dieser Hinsicht keinerlei Vorlieben, sagt: „Ich habe keine Präferenz auf welchen Gegner ich mich besonders freue. Ich sehe die anderen Teams ohnehin nicht als Gegner, sondern sehe da überall nur Handballfreunde rumlaufen. Daher freue ich mich auch extrem auf dieses Event und viele gute Gespräche in der dritten Halbzeit am Tresen.“

Der Spielplan
der spielplan © Privat

Wir haben so etwas bei unserem Abschiedsturnier mit der vierten Herren ja schon einmal durchgezogen. Wenn es dieses Mal genauso läuft, wäre das brillant. Aber ich mache mir dahingehend auch keine Sorgen.

Achim/Badens Ralf Wesemann

Auch Ralf Wesemann, Kapitän der SG Achim/Baden II, war die Vorfreude ganz deutlich anzuhören: „Wir haben so etwas bei unserem Abschiedsturnier mit der vierten Herren ja schon einmal durchgezogen. Wenn es dieses Mal genauso läuft, wäre das brillant. Aber ich mache mir dahingehend auch keine Sorgen. Denn alle fiebern diesem Event richtig entgegen und freuen sich auf das Wiedersehen mit vielen ehemaligen Weggefährten.“ Dass Wesemann mit seinem Team sicher nicht als Favorit auflaufen wird – kein Problem. „Das ist auch nicht unser Anspruch. Und wenn ich mir den Kader der ersten Mannschaft angucke, ist das auch eine völlig andere Hausnummer. Zudem konnten wir im Vorfeld auch nicht trainieren, da der einzige mögliche Termin in der Halle von den Ringern geblockt war. Aber hinsichtlich der Fitness mache ich mir keine Gedanken, da alle noch in irgendeiner Form aktiv sind.“ Daher sieht Wesemann trotz des kleinen Kaders auch keine Probleme auf seine Mannschaft zukommen. „Für drei Spiele über jeweils 15 Minuten sollte es definitiv noch reichen. Leider sind wir im Tor noch relativ dünn besetzt. Aber da genügend ehemalige SG-Torhüter im Einsatz sind, könnte zur Not der eine oder andere sicherlich auch mal bei uns einspringen.“

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