Pokal: Ersatzgeschwächte Bassener mit 2:1-Zittersieg gegen starke Langwedeler

Coach Holsten weiß: „Wir haben uns durchgemogelt“

Bassen - Von Frank von StadenDurch einen 2:1 (1:0)-Zittersieg über einen vor allem im zweiten Abschnitt stark aufspielenden Bezirksliga-Aufsteiger FSV Langwedel-Völkersen erreichte der TSV Bassen gestern die 2. Runde im Bezirkspokal und wartet nun am kommenden Mittwoch auf den klassenhöheren TSV Etelsen (19 Uhr).

Bassens Übungsleiter Marco Holsten wollte nach dem Abpfiff dann auch gar nichts schön reden, auch wenn er quasi auf eine Not-Elf bauen musste, derzeit gleich acht Stammspieler mit Verletzungen zu kämpfen haben: „Wir haben uns doch etwas durchgemogelt. Vor allem nach dem Wechsel zeigte Langwedel doch über weite Strecken das gefälligere Spiel.“ Dem konnte sein Pendant, Co-Trainer Stefan Adler (Trainer Sascha Lindhorst weilt noch in Urlaub), nur beipflichten: „Ich bin sehr stolz auf das, was die Jungs hier abgeliefert haben. Meine Spieler haben Flagge gezeigt, hätten den Ausgleich durchaus verdient gehabt!“

Stimmt. Doch trotz eines optischen Übergewichts in der Schlussphase der Partie vermochten die Langwedeler diesen Vorteil nicht zu nutzen, weil immer der letzte Pass in die Nahtstelle der Gastgeber fehlte. Da fehlte einer, der Verantwortung übernahm. Bis auf einen Hinterhaltschuss von Christian Arndt (56.) und einem Kusnik-Versuch nach Ecke (66.) sprang im Angriff einfach zu wenig heraus.

Wie es gehen kann, bewies nur der pfeilschnelle und trickreiche Daniel Throl, der mit einem mutigen und durch Yasar Gerken abgefälschten 20-Meter-Schuss zum 1:2 (48.) traf. Von da an rissen die Gäste endgültig eine Partie an sich, die der TSV Bassen zuvor eigentlich immer im Griff hatte. Und zur Pause hätte der Bezirksliga-Mitfavorit höher führen müssen als nur mit 1:0, das Mark Moffat mit perfektem Freistoß erzielte (19.). Zweimal Mirko Messerschmidt aussichtsreich sowie Moffat mit erneutem Freistoß ans Lattenkreuz hätten da durchaus nochmals Jubel beim Bassener Anhang auslösen können. Allerdings: Auch der FSV verzeichnte durch Throl als auch Janek Kamermann gute Chancen. Als dann Dennis Wiedekamp kurz nach der Pause nach Ecke auf 2:0 erhöhte, roch es nach einem klaren Sieg der Hausherren. Doch die bauten ganz stark ab, die Gäste indes konnten zwei Schippen draufpacken.

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