Handball-Frauen des TSV Daverden unterliegen im Pokal Mittelweser

Coach Eschkötter sieht eine Abwehr ohne jeglichen Esprit

Martin Eschkötter

Verden - Trotz eines Pausenrückstandes konnten die Damen des TSV Intschede ihrer Favoritenrolle im Handball-Regionspokal gerecht werden. Allerdings mussten sich die Schützlinge von Lajos Meisloh strecken. Während der TSV Daverden völlig von der Rolle war, hatte auch die HSG Verden-Aller II nichts zu lachen. Überraschend deutlich fuhr die HSG Cluvenhagen/Langwedel II einen souveränen Sieg ein und steht damit im Viertelfinale.

HSG Bruchhausen-Vilsen - TSV Intschede 27:33 (15:13). Bis zum 3:3 durch Marieke Ranft hielten die Gäste mit, doch dann übernahm der Tabellenführer der Regionsoberliga die Spielkontrolle - 7:5 (14.). Auch beim Pausenpfiff lag HSG vorn. Kurz nach dem Wiederanpfiff erhöhte wiederum Rajes auf 16:13. Das Heimteam baute seine Führung bis zum 23:18 (41.). Jetzt reichte es den favorisierten Gästen und sie legten einen 8:2-Lauf auf das Parkett. Spätestens beim 26:25 (49.) durch die siebenfache Torschützin Marieke Witzschke war das Meisloh-Team auf Kurs. Großen Anteil am Auswärtscoup hatte die sonstige Feldspielerin Natascha Lukovac, die zwischen den Pfosten eine ganz starke Vorstellung bot.

HSG Bruchhausen-Vilsen II - HSG Cluvenhagen/Langwedel II 14:27 (8:14). Im Reserveduell hatten die Gäste um Trainer Sven Warnke klar die Nase vorn und hatten ihre anschließende Weihnachtsfeier somit gut eingeläutet. Schon beim 11:6 (20.) durch Vanessa Schellack waren die Kräfteverhältnisse bereits ausgelotet. Nach dem Wechsel stellte die elffache Torschützin Alicia Becker auf 22:9 (42.).

TSV Daverden - HSG Mittelweser/Eystrup 21:29 (11:11). „Das war eine ziemlich desolate Leistung, in der Abwehr hatten wir keinerlei Esprit“, konstatierte ein ernüchterter Daverdener Trainer Martin Eschkötter. Der Spielstart glückte beim 3:1 noch. Doch die folgenden Minuten war die Heimmannschaft völlig von der Rolle und lag zurecht 4:8 im Hintertreffen. Doch Daverden berappelte sich und erzwang durch die sechsfache Torschützin Anna Buchwitz das 11:11 zur Pause. Im zweiten Abschnitt ließen Eschkötters Damen viel vermissen und lagen mit 15:22 (47.) uneinholbar im Hintertreffen.

HSG Verden-Aller II - HSG Phoenix II 20:24 (10:14). Nach der umjubelten 1:0-Führung durch den einzigen Treffer von Anke Lütje fiel dem Heimteam nicht mehr allzu viel ein. Kein Wunder, dass die Gäste die Spielregie an sich rissen und mit 8:4 (18.) vorne lagen. Doch das Team aus der Reiterstadt hielt dagegen und Esther Lovell gelang das 10:10. Bis zum Wechsel trafen jedoch nur noch die Gäste, die auch nach dem Wiederanpfiff spielbestimmend blieben. Nach dem 20:21-Anschluss durch Dana Böstel (55.) hatte die Reserve der Verdener ihr Pulver dann völlig verschossen und mussten das Pokal-Aus hinnehmen. J bos

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