Cluvenhagen/Langwedel kann nach Derbysieg wieder auf Klassenerhalt hoffen / SG kommt unter die Räder – 24:33

27:19 – Torhüterin Hanne Meyer zieht Uphusen den Zahn

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Kassierte nach ihrer starken Leistung gegen Uphusen ein Sonderlob: Cluvenhagen/Langwedels Julia Guroll.

Achim/Baden - Ein deutliches Zeichen im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Kreisoberliga setzten die Damen der HSG Cluvenhagen/Langwedel durch einen 27:19-Erfolg im Derby über den TB Uphusen. Eine deutliche 24:33-Pleite setzte es indes für die SG Achim/Baden im Spitzenspiel gegen Sulingen. Weiterhin auf den ersten Punktgewinn wartet der TSV Daverden nach dem 11:29 bei der SG Bremen-Ost.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - TB Uphusen 27:19 (12:6). Noch im Vorfeld hatte HSG-Trainerin Svenja Vast einigen Respekt vor den Gästen aus Uphusen. Das war allerdings völlig unnötig. Zu überlegen erwiesen sich die Gastgeberinnen dank des guten Tempospiels. „Auch wenn das eine geschlossene Leistung war, haben sich Torhüterin Hanne Meyer und Julia Guroll ein Sonderlob verdient“, gab Vast zu verstehen. Ganz anders stellte sich die Lage auf Seite der Gäste dar, die eine katastrophale Leistung ablieferten. „Wir haben uns ja gar nicht gewehrt. Die HSG war viel gedankenschneller“, befand Uphusens Trainer Peter Hatje. Dabei war bis zum 3:3 alles im Lack, ehe sich die HSG durch einen 8:1-Lauf deutlich auf 11:4 absetzte. „Da roch es bereits nach einer Vorentscheidung. Allerdings gilt es bei so etwas immer vorsichtig zu sein“, fühlte sich Vast nach dem Wechsel fast bestätigt, als der TBU auf 10:13 verkürzte. Doch damit hatten die Gäste ihr Pulver wohl verschossen, denn mit dem 21:13 (48.) war die Vorentscheidung auch gefallen. „Wir hatten einfach eine zu hohe Fehlerquote“, befand Hatje, während Vast strahlte: „Wenn jetzt noch einige Verletzte zurückkehren, bin ich optimistischer in Sachen Klassenerhalt.“

SG Achim/Baden - TuS Sulingen 24:33 (12:15). „Auch wenn Sulingen heute besser war, ist die Niederlage zu hoch ausgefallen“, konstatiert Achim/Badens Trainerin Anja Dumke. Noch in der ersten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Dabei legte die SG zunächst ein 4:2 (10.) vor, doch bis zum Wechsel drehten die Gäste aus Sulingen, angeführt von der zehnfachen Torschützin Marie Zimmermann, das Spitzenspiel und gingen mit einem 15:12 in die Pause. Nach dem 15:20 (40.) bewiesen die Gastgeberinnen Moral und kamen durch Lena Meding zum 21:22 (50.). Als Sulingen im Anschluss seine Deckung umstellte, kam es jedoch zum Bruch auf Seiten der SG. Ohne Stammkeeperin Lena Allermann, für die die B-Jugendliche Lara Kohr ihr Pflichtspieldebüt bei den Damen feierte, war die SG einfach nicht mehr in der Lage dranzubleiben. Dumke: „Der Relegationsplatz ist für uns aber immer noch machbar.“

SG Bremen-Ost - TSV Daverden 29:11 (14:4). Auf verlorenen Posten standen die Gäste, die nicht nur die verletzten Lena Frenser und Fenja Hellwinkel ersetzten mussten. Überdies grassierte die Grippewelle und so war das schnelle 2:7 (15.) wenig verwunderlich. „Das haben die Bremerinnen dann sukzessive ausgebaut“, sagte Trainer Karsten Voigt, der nur neun Spielerinnen ins Rennen schicken konnte. Bereits zur Pause war dann mit dem 4:14 die Entscheidung auch schon gefallen. Nach dem 10:29 gelang Laura Windßuß der letzte Treffer der Partie.

bjl

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